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Montag, 16. März 2026

Nein, nein, nein!

Mit Tahoe haben sie bei Apple mutwillig die gesamte Unterstützung von Firewire gemeuchelt. 

Damit könnte ich mein Beyerdynamic Headzone und mein MOTU traveler 3 zum Elektroschrott tragen, zumal es für beide keinen Ersatz mit USB gibt. 

Und deshalb können die sich bei Appple ihr Tahoe rektal einführen. Da hilft es auch nicht, mich alle paar Tage mit Requestern zu nerven.

Montag, 16. Februar 2026

Apple nervt

Alle 3 Tage wollen sie mir Tahoe unterjubeln. Kann ich nicht gebrauchen, wenn ich nicht Audio-Hardware für ein paar Tausend Euro zum Elektronikschrott tragen will, zumal es weder für das MOTU traveler 3 noch für das Headzone Alternativen mit USB gibt. Hier läuft auf absehbare Zeit Sequoia, die letzte OS-Version, die Firewire unterstützt, und auch das nur mit Tricksereien.

Jetzt werden sie ganz hinterhältig. Gerade kam ein Requester hoch: "Tahoe jetzt installieren" oder "Tahoe heute Nacht installieren". 

Nix da. Überhaupt kein Tahoe installieren.  Nicht jetzt, nicht heute Nacht und auch nicht in drei Wochen. Basta!

Freitag, 21. Juni 2024

Røde in allen Studios?

Beim australischen Mikrofonhersteller Røde scheinen sie eine gut ausgeschlafene PR-Abteilung zu haben, die die Bildagenturen fleißig mit Material versorgt. 

Bei allen Presseberichten der letzten Tage zur angeblichen Reduzierung der ARD-Hörfunkprogramme - so etwa beim Spiegel oder auch bei der Zeit - sind Mikrofon- oder Studiobilder mit einem Røde NT-1A zu sehen. 

Es sind die üblichen Stock-Fotos, aber in dieser Häufung fällt das schon auf. Dabei habe ich noch nie ein NT-1 in einem deutschen Hörfunkstudio gesehen und der Himmel bewahre uns davor. Dieses schrille Ding möchte ich nicht im Radio haben. 

Wie der Zufall es will, erklärt Nathan Chamberland vom Youtube-Kanal The Time Preservation Society in seiner neusten Folge ab Minute 3:50 ausführlich und durchaus fundiert, warum das NT-1A nichts taugt.

Bei der ARD und vielen Privatsendern ist Neumann mit gutem Recht weiterhin Standard.

Montag, 4. März 2024

Der Mac Studio und seine Kuscheldecke

Mir war dank iStat Menus aufgefallen, dass der Rechner in letzter Zeit trotz Winter deutlich wärmer lief. Ein Blick auf die Unterseite hat gerade eben klar gemacht, woran das liegt. Auf dem ringförmigen Gitter, wo er die Luft ansaugt, hatte sich eine kuschelige Fleece-Decke aus Staub gebildet. Jetzt sind die Temperaturen wieder normal.

Beim Mac Mini konnte das nicht passieren, denn der war hochbeiniger und hatte größere Öffnungen an der Unterseite. Daher wird die Konstruktion beim Mac Studio hiermit zum Fortschrott der Woche ernannt.

Freitag, 18. August 2023

Der dritte Geburtstag der Mikrofönchen

und: Vehikel, die niemand braucht

Nun baumeln die kleinen Ohrmikrofone von Roland schon seit 3 Jahren draußen bei Wind und Wetter vorm Fenster und sind immer noch putzmunter. Das alles für unter 10 Euro. Damit hätte ich nie gerechnet.

Bei dem schönen Wetter knallt und knattert es wieder den ganzen Tag draußen. Kein Vergnügen aber zum Vorführen der Mikros gerade gut genug. 

 

Aufnahme mit Roland Wearpro Mics an MOTU traveler Mk3 am Macbook, Bearbeitung mit TwistedWave. So kann man auch mit kleinen Sachen...

Montag, 14. August 2023

Ventura mag kein Headzone

 

 

 

 

 

 

 

 

So kann man sich auch das Wochenende versauen...

Alles begann mit der freudigen Entdeckung, dass SDRplay es tatsächlich nach sieben (7) Jahren geschafft hat, zu ihren SDR-Empfängern auch eine Mac-Software anzubieten. Wer hätte das gedacht...

Systemvoraussetzungen: Mac OS 13 und höher, also Ventura. Grmpfl... Bisher hatte ich mich erfolgreich drücken können, mein Mac Studio lief ohne Probleme unter Monterey, und ich hatte wenig Lust auf die bunte Welt von Ventura. Aber gut. Ventura downgeloaded und installiert.

Wie üblich, ein kurzer Rundgang über die wichtigste Software, ob noch alles funktioniert. Es wollte eine neuere Version von Thunderbird. Damit kann man ja noch leben. Soweit schien alles in Ordnung. Bis ich auf Youtube etwas ansehen wollte und über den Headzone nebst Kopfhörer kein Ton kam. 

Headzone? Nein, hier kifft niemand. Das ist ein externes Audiogerät der Firma Beyerdynamic, das Surround-Audiosignale so aufbereitet, dass man sie über Kopfhörer in nahezu voller Räumlichkeit wiedergeben kann. Angeschlossen ist es per Firewire und der Mac steuert es per Core Sound an. Es sind also keine speziellen Treiber erforderlich. Das läuft hier auch seit Jahren als ganz normaler Kopfhörerverstärker für alles, was an Audio aus dem Rechner kommt.

Offenbar hat Apple mit Ventura eben diese Unterstützung per Core Sound gemeuchelt. Das Gerät wird zwar in der Systemübersicht angezeigt, erscheint aber nicht im Audio-MIDI-Setup und lässt sich auch sonst nicht ansprechen. Mist, verdammter!

Eine Nachfrage bei Beyerdynamic habe ich mir verkniffen.  Früher gab es auf deren Website für Profi-Equipment direkt die Durchwahlen zu den Leuten in Heilbronn, die sich mit sowas auskannten und im Zweifelsfall kniffligere Fragen auch nach einem Blick ins Schaltbild klären konnten. 

Heute landet man im Callcenter jenseits von Oder und Neiße, wo ich beim ersten und gleichzeitig letzten Versuch vor ein paar Jahren erst einmal 'Headzone' buchstabieren durfte. Nach ein paar Tagen kam die Auskunft per E-Mail: das Gerät wird nicht mehr unterstützt. 

Blieb also nur, Monterey wieder zu installieren. Auch nicht gerade ein Spaziergang. Jetzt geht zwar der Headzone wieder, dafür darf ich nun nach jedem Neustart zwei Dutzend Mal die Meldung "syncdefaultsd wurde unerwartet beendet" wegklicken, und der Rechner kann keine Fotos mehr aus dem iPhone auslesen. Egal. Der SDR...? Der kann mir von nun an sowas von gestohlen bleiben.

Montag, 19. Juni 2023

Die KI muss noch viel lernen

Ich spiele gerade mit dem heute erschienenen ON1 Photo Keyword AI herum. Das soll mit Hilfe künstlicher Intelligenz Fotos verschlagworten.

Immerhin - Katzen, Pommes Frites und Klopapier erkennt es ziemlich zuverlässig. Alles andere nicht so sehr. Da findet es Pferde am Strand von Calais, wo weit und breit kein Pferd ist, und hält Zwergziegen für Milchkühe. Industrieanlagen sind ihm völlig fremd. Dafür gibt es jede Menge Anlagen, vorzugsweise in Blumentöpfen.

Die deutschen Schlagwörter sind wohl ebenfalls durch eine KI übersetzt worden. "Hoher Schlüssel" erschließt sich ja noch recht einfach. Aber "stummgeschaltet" in jedem zweiten Bild hat mich doch eine Weile zum Nachdenken gebracht. Also rückübersetzen. "Stummgeschaltet" -> "muted" -> "gedeckt" wie in "gedeckte Farben". Aha! Und die Anlagen in den Blumentöpfen? Plants halt. Kann man so oder so übersetzen. 

Außerdem zieht es sogar meinen Mac Studio mächtig in den Keller. Die Prozessortemperatur schießt von 35 auf 76 Grad und die Stromaufnahme von 18 auf 56 Watt in die Höhe. Wenn das nur genug Leute kaufen, werden wir ein paar AKW mehr brauchen.

Merke: nicht der Computer ist der große Energieverbraucher, sondern die Software. 

Und was die KI angeht, die wird noch viel lernen müssen.

Donnerstag, 13. April 2023

Pentax K-3 Mark III Monochrome

Ricoh kündigt für Ende des Monats eine monochrome Version der Pentax K-3 Mark III an. 

Durch den Wegfall der Farbfilter soll die Kamera höhere Auflösung und bessere Tonwerte bei etwas höherer Empfindlichkeit liefern. Als Verkaufspreis werden 2500 € angegeben.

Warum man so etwas ständig mit derart finsteren Bildern illustrieren muss, bleibt wohl Ricohs Geheimnis.

Foto: Ricoh-Pentax

Donnerstag, 10. November 2022

Probleme mit Magic Mouse oder Magic Trackpad?

Seit geraumer Zeit hatte ich immer wieder Probleme mit meinem Apple Magic Trackpad der ersten Generation. Mal ging es, mal nicht und oft genug nur sehr ruckelig. Meistens half es, das Trackpad mit einem Mikrofasertuch abzuwischen, aber das auch nie lange.

Auch die drahtlosen Magic und Mighty Mäuse funktionierten meistens so widerwillig, dass ich sie schon lange beiseite geräumt hatte.

Mehrere Google-Suchen nach dem Problem mit dem Trackpad führten zu einer Vielzahl von Forenthreads mit tausend Lösungsvorschlägen, die aber nie eine endgültige Abhilfe gebracht haben. Es wurde aber auch nirgends vermeldet, die Lösung gefunden zu haben. Auch der örtliche Apple Service Partner wusste keinen Rat. Ich war schon kurz davor, für teures Geld ein neues Trackpad zu kaufen.

Seit der Anschaffung meines neuen Mac vor einer Woche ging so gut wie gar nichts mehr. Der Mauszeiger führte den reinsten Veitstanz auf. Ich durfte erst einmal meine olle USB-Maus ausgraben, um den Rechner überhaupt bedienen zu können. Allein, ich hasse Mäuse, und erst recht welche mit Kabel. 

Also nochmal gegurgelt und siehe da, die Lösung ist ganz einfach: im Home-Verzeichnis in ~/library/preferences die Datei fürs Trackpad (com.apple.driver.AppleBluetoothMultitouch.trackpad.plist) löschen und einen Neustart durchführen. Die installiert sich anschließend neu und schon geht es wieder wie einst im Mai. 

Davon ermutigt, habe ich das auch mit dem Maustreiber (com.apple.driver.AppleBluetoothMultitouch.mouse.plist) probiert und siehe da - auch dort voller Erfolg. Selbst die zehn Jahre alte Mighty Mouse funktioniert wieder prima.

Montag, 15. August 2022

Der größte Spaß... schon zwei Jahre


Die beiden kleinen Ohrmikrofone Roland WPM-10 baumeln jetzt seit zwei Jahren draußen vorm Fenster im Freien, nur mit etwas Windschutzfell versehen. 

Nun gut, sie hängen an der Ostseite und sind daher nicht dem Regen ausgesetzt. Alles andere - Feuchtigkeit, pralle Sonne, Hitze, Frost - haben sie bisher klaglos überstanden und funktionieren immer noch einwandfrei.

Das alles für nicht einmal 10 Euro. Und ich habe eine ganze Reihe Aufnahmen damit gemacht, die ich sonst nie bekommen hätte. So macht das Spaß.

Samstag, 24. April 2021

Der Knallfrosch... suite et fin

Letztens berichtete ich vom spektakulären Ende eines Entstörkondensators in einem meiner Messgeräte und der Sauerei, die er angerichtet hatte.

Es geht offenbar auch anders. Das oben gezeigte Exemplar eines anderen Herstellers habe ich dieser Tage aus einem belgischen Audioprozessor von Korn & Macway geholt. Der hatte seinen Auftritt wohl schon lange gehabt, bevor das Gerät in meinen Besitz gelangt ist. Allein, die Umgebung ist blitzsauber und er riecht nach... nichts. Geht also. Man muss es nur wollen, statt den Kunden so zu erschrecken, dass er sich was neues kauft.

Montag, 22. Februar 2021

Der Knallfrosch

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Gestank die Gerätehersteller in einem Bauteil von kaum 2 x 1 cm unterbringen. Das gelbe Teil oben im Bild ist der Entstörkondensator in einem meiner Messgeräte.

Dieses kleine Mistding hat sich letzte Woche sprichwörtlich mit Schall und Rauch in den Ruhestand verabschiedet. Dem Gerät ist sonst nichts passiert, es funktioniert immer noch bestens, stinkt aber wie ein abgebranntes Reifenlager und steht erst einmal auf dem Balkon zum Auslüften.

Im Grunde alles völlig harmlos aber olfaktorisch höchst beeindruckend und im übrigen der Grund, warum jährlich Millionen von Geräten aller Art weggeworfen werden, was eigentlich überhaupt nicht nötig wäre. Aber wenn es knallt, aus allen Ritzen raucht und riecht, als sei der Leibhaftige durch die Bude geritten, dann geht der Laie natürlich davon aus, dass das Gerät jetzt hinüber ist, zieht mit spitzen Fingern den Stecker aus der Dose und sieht hoffentlich davon ab, das gute Stück dem Hausmüll beizugeben. 

Da sowas aber gewöhnlich erst nach vielen Jahren passiert, kann sich eigentlich niemand beklagen. Nach 20 Jahren von programmierter Obsoleszenz zu reden, erschiene mir etwas vermessen.

Unter Technikern ist diese Art von Entstörkondensator nicht von ungefähr als Knallfrosch bekannt. Ersatz ist heute eingetroffen, wird aber erst eingebaut, wenn der Gestank nachlässt. Am nächsten wärmeren Nachmittag werde ich erst einmal den öligen Niederschlag in der Umgebung des Tatorts beseitigen. Man sieht ihn rechts auf der schwarzen Fläche sehr deutlich.

Samstag, 14. November 2020

Noch mal trustd

Irgendwas ist anders seit dem Theater von Apple am Donnerstagabend. Seither häufen sich bei Programmaufrufen die Anfragen von Little Snitch, trustd wolle auf irgendwelche Server zugreifen. 

Wenn man versucht, den Zugriff abzulehnen, schreit Little Snitch Zeter und Mordillo. Schlimmste Drohungen, man könne nie mehr ins Internet und Apple würde ein kleines Kätzchen ertränken. Hatte ich vorher in der Form noch nie gesehen.

Freitag, 13. November 2020

Herzlichen Dank auch, Apple

Große Rechnerpanik gestern Abend. Alles nur noch in Zeitlupe. Ich habe gedacht, hier sei sonstwas passiert - am Ende gar der nagelneue Rechner oder die fest verlötete SSD kaputt - und habe erst mal per Recovery das System neu aufgespielt. 

Heute Morgen die Auflösung bei Heise.

Der trustd-Server. Soso. So nützlich wie ein Loch im Kopf, aber wahrscheinlich ein Stromverbrauch wie ganz Wuppertal. 

Das kommt von so viel Kontrollwahn. Und das hier könnt Ihr Euch sonst wohin stecken:

Soviel dazu, mir mit Big Stasi auch noch das halbe Little Snitch lahmzulegen. Nix da! Dann halt Mojave bis immer und ewig.

Sonntag, 8. November 2020

Und wieder ein paar zig Tonnen Elektroschrott

Wer ein älteres Internetradio von Sangean, Grace oder DNT hat, darf sich ab 31. Januar nach etwas Neuem umsehen. Chipsatzlieferant und Portalbetreiber Reciva schaltet seinen Server ab. Man möge sich laut Website bitte an den Gerätehersteller oder den Verkäufer wenden.

Grace bietet den Besitzern seiner Geräte beim Neukauf einen Rabatt von 30 %. Der Rest dürfte in die Röhre gucken. 

Ein Glück, dass ich mein IPdio tune schon vor zwei Jahren verkauft und durch einen Raspberry Pi ersetzt habe. Einfaches USB-Interface mit optischem Ausgang von Ulli Billigheimer dran und schon ist die ganze Bude per LWL mit Internetradio versorgt.

Und jetzt die Geräte nicht wieder über den Hausmüll entsorgen, gelle?

Samstag, 10. Oktober 2020

Geschichten aus dem real existierenden Kapitalismus (34)

Heute: 24 GB RAM für 700 Euro

So etwas gibt es wohl nur bei Apple. Zwar kann man beim aktuellen Mac Mini wieder das RAM erweitern, aber diesmal haben sie den Rechner so konstruiert , dass man ihn mit diversem Spezialwerkzeug komplett zerlegen muss, um an die Sockel zu kommen.

Original mit 32 statt 8 GB kostet er bei sonst gleicher Ausstattung schlappe 700 Euro Aufpreis. Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun. 

Samstag, 29. August 2020

Vorrat

Die kleinen Dinger sind so pfiffig, dass ich mir bei dem Preis gleich noch zwei als Vorrat bestellt habe, und die 3,5 mm Klinkenwinkelstecker (oder sind es Winkelklinkenstecker?) von Neutrik sind dafür unbedingt zu empfehlen.

Sonntag, 16. August 2020

Der größte Spaß... (2)

Hier noch ein Beispiel mit weniger Geräuschteppich und etwas mehr Dynamik zu ruhigeren Zeiten: Sonntagnachmittag mit Publikum vor den Gaststätten gegenüber, etwas Autoverkehr und dem ewigen Ferrari, der hier immer wieder seine Runden dreht, denn wer so viel Geld ausgegeben hat, der will ja auch gesehen werden.



Die Bearbeitung ist minimal. Hochpassfilter bei 50 Hz, leichte Höhenanhebung um maximal 3 dB bei 6 kHz, keine Bearbeitung der Dynamik, nur Normalisierung auf -1 dBFS.

Mit einem passenden Stecker sollten sich diese Mikrofone auch an die meisten DSLR oder Camcorder anschließen lassen. Das wäre mal was, denn deren eingebaute Mikrofone taugen allesamt nichts und bei aller tollen 4K-Videoqualität ist das, was man z.B. auf Youtube an Tonqualität in den Videos geboten kriegt, leider meist zum Fürchten. 

Samstag, 15. August 2020

Der größte Spaß, den man für 9,80 € haben kann...

Schon länger suchte ich etwas für spontane Tonaufnahmen, wenn draußen gerade wieder die Post abgeht: das abendliche Gewitter, die üblichen Krawallschleudern der Haute Prollée, kreischende Hen Parties usw. Etwas, das ich draußen am Fenster haben kann, ohne dass die Welt untergeht, wenn jemand es herunterreißt oder wenn es im Regen nass wird.

Da schien das Roland Wearpro Mic bei Thomann im Ausverkauf für 9,80 € gerade recht.

Das alles gibt es für weniger als zehn Euro:



Ursprünglich zum Anschluss an Gopro-Kameras vorgesehen, reicht es, den USB-Stecker abzuknipsen, der sowieso keiner ist, stattdessen einen Klinkenstecker anzulöten, und schon funktionieren die beiden winzigen Mikrofönchen an jedem Mikrofoneingang mit Plugin-Power. Schnell noch in ein Stück Windschutzfell eingepackt...




Und ab vors Fenster damit. Einfach am Fensterrahmen mit Gewebeband befestigt und an den Kabeln baumeln lassen. 

Zugegeben, viel hatte ich nicht erwartet. Umso erstaunter war ich, dass die kleinen Kapseln nicht nur ordentlich Pegel liefern, sondern das Rauschen sich bei Atmo-Aufnahmen in kaum hörbaren Grenzen hält und die Klangqualität durchaus manierlich ist. 

So klingt es hier am Samstagnachmittag draußen vorm Fenster. Zufällig marschierte eine Ecke weiter gerade der übliche Aufzug von Wirrköpfen vorbei, der hier jeden Samstag gegen alles protestiert, was uns vor der Seuche schützen soll. Richtig verstehen kann man ihre Parolen in der halligen Umgebung nicht, aber glaubt mir, das ist kein Verlust. 


 

Man kann sie natürlich auch - wie eigentlich vorgesehen - in die Ohren stecken und damit Kunstkopfaufnahmen (oder eher Echtkopfaufnahmen) mit beeindruckender Räumlichkeit machen. 

Ein Hinweis noch: die Dinger haben keine Kopfhörerfunktion wie z.B. die Sennheiser Ambeos. Sie sind aber akustisch durchlässig, damit man hört, was man aufnimmt, wenn man sie in den Ohren hat.

Dienstag, 24. März 2020

Wie nett vom König

Der belgische König Philippe hat gestern mit den Bewohnern eines Altenheims in Lüttich geskypt. Leider wird das Bild aus seinem Arbeitszimmer teilweise von der Bezahlschranke verdeckt, sonst wüssten wir jetzt, was der König für ein Notebook hat. Dass sein Vater mit Nikon fotografiert, wussten wir ja schon länger.

Mehr dazu in -> La Meuse.