Mittwoch, 16. September 2020

Belgisch-französische Grenze: es geht wieder los

Die Infektionszahlen in den Départements Nord und Pas-de-Calais schießen förmlich in die Höhe und das belgische Außenministerium hat nun beide als rote Zone klassifiziert. 

Ab Freitag 16 Uhr dürfen in beiden Richtungen nur noch Berufspendler, Studenten, die eine Bildungseinrichtung im jeweils anderen Land besuchen, sowie Reisende mit dringenden familiären Gründen über die Grenzübergänge vom und zum Nord. Weiterhin erlaubt ist der kleine Grenzverkehr zum Tabakladen oder Supermarkt im Nachbardorf auf der anderen Seite der Grenze. 

Belgier, die sich aktuell in einem der beiden Départements aufhalten, haben bis Freitag Zeit, zurückzukehren, wenn sie eine Quarantäne vermeiden wollen. 

Das Bild zum Artikel in der Voix du Nord zeigt das Ortsschild des belgischen Grenzstädtchens Quiévrain, früher auch Grenzbahnhof. In Frankreich und auch Belgien wird das jeweils andere Land auch heute noch bisweilen als Outre-Quiévrain, also jenseits von Quiévrain, bezeichnet. 

Die Bahnstrecke von dort ins französische Valenciennes ist ebenso zum Biotop mutiert wie die von Adinkerke nach Leffrinckoucke. Dabei muss sie auf der französischen Seite bis kurz vor der Grenze unterhalten werden, weil dort das Werk von Bombardier Transportation liegt, ähnlich wie bei Ascométal in Leffrinckcoucke. 

Es wird auch alle Jahre über eine Wiedereröffnung nachgedacht, aber passiert ist bis heute nichts.

Donnerstag, 10. September 2020

War was...?

Der famose Probealarm, heute vormittag, mitten in der Kölner Innenstadt, draußen vor dem Fenster auf der Straßenseite. Bei geschlossenem Fenster war hier in der Wohnung absolut nichts davon zu hören.

 

Was für eine Blamage. Die alten Luftschutzsirenen, die sie vor Jahren abgebaut haben, waren sprichwörtlich unüberhörbar.

Bei Katwarn und Co. war auch völlige Fehlanzeige. Nur eine Testnachricht von lebensmittelwarnung.de ist durchgekommen.  

Samstag, 5. September 2020

Typisch

Es ist entwickelt sich zur belgischen Spezialität: Wenn irgendwelche Bezeichnungen logisch, sinnvoll und am Ende noch verständlich sind, werden sie irgendwann durch etwas neues ersetzt, das möglichst schwachsinnig, unverständlich und unlogisch ist. Wenn dann noch eine völlig abgedrehte Schreibweise dazu kommt, ist die 'Lösung' perfekt. Siehe letztens die Umbenennung von Skynet in Proximuspickx.

Bislang hatte die RTBF in Belgien drei Fernsehprogramme: La Une, La Deux und La Trois. Mal ehrlich, das konnte doch unmöglich so weitergehen. Und deshalb heißt La Deux ab Montag Tipik. La Une, Tipik, La Trois. 

Und weil das so ungemein sinnvoll und logisch ist, ernennen wir das jetzt zum Fortschrott der Woche.