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Donnerstag, 11. Dezember 2025

Alstom Brügge: Das kommt von das!

Wie die belgischen Medien heute melden, wird Alstom am Standort Brügge  - vormals La Brugeoise et Nivelles, BN - 150 Mitarbeiter mit direktem Verweis auf den im Sommer entgangenen Milliardenauftrag für neue Triebzüge der SNCB entlassen.

Dieser Auftrag war an den spanischen Hersteller CAF gegangen - wie neuerdings wohl alles und überall. Dabei waren deren Züge nicht einmal billiger. Den Preis hatte sich die SNCB nach der Submission über angeblich günstigere Wartungskosten und geringeren Energieverbrauch kleingerechnet.

Die Klagen von Alstom und Siemens gegen die Vergabe und die anschließenden Berufungen waren allesamt erfolglos geblieben.  

Dienstag, 22. Juli 2025

Geschichten aus dem real existierenden Kapitalismus (47)

Heute: ZooRoyal - Tierbedarf und Textbausteine

Die Beste-aller-Hälften™ hatte angefragt, ob ein Ersatzteil für Katzenbäume beidseitig Innengewinde oder auf einer Seite ein Innen- und auf der anderen Seite ein Außengewinde hat. Ist ja nicht ganz unerheblich. Hier die royale Antwort:

Wir - der Kundenservice von ZooRoyal - helfen Ihnen gern, allerdings führen wir keine Fachberatungen durch. Daher empfehle ich Ihnen sich mit Ihrem Anliegen an einen Fachhändler in Ihrer Region zu wenden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Erst treiben diese Online-Kistenschieber unseren örtlichen Fachhandel systematisch in den Ruin und verweisen dann auf eben diesen Fachhandel, wenn sie selbst unfähig, zu blöd oder zu faul sind, um nachzusehen, was sie uns verkaufen wollen. 

Samstag, 22. März 2025

Geschichten aus dem real existierenden Kapitalismus (43)

Heute: Markus ist nicht sehr nachhaltig

Wer kennt ihn nicht, den Ikea-Bürostuhl Markus? Günstig, robust, man sitzt ganz ordentlich, und die 10-jährige Garantie ist auch nicht zu verachten.

Nur haben sie leider vor ein paar Jahren die Sitzfläche von Kunstleder nach Stoff geändert, was natürlich dumm ist, wenn der Kater darauf k*tzt. Auf dem Kunstleder ließ sich das einfach abwischen. Ersatzteil? Fehlanzeige.

Außerdem zerbröselt nach kurzer Zeit die Beschichtung der Armlehnen. Auch damit könnte man noch leben, wenn es wenigstens Ersatz gäbe. Aber nein. Nachhaltigkeit geht anders.  

Neuste 'Verbesserung': die Rollen sind jetzt angeblich für weiche und harte Böden geeignet. Bisher konnte man für harte Böden einen eigenen Satz nachkaufen. Die gibt es jetzt nicht mehr und damit fällt die Möglichkeit weg, sich Ersatz zu beschaffen, wenn sie schwergängig werden. 

Und daher erklären wir das alles nun zum Fortschrott der Woche.

Montag, 10. März 2025

BBC: Fog in the Channel, Continent cut off

Auch wenn bis heute nicht klar ist, ob diese Zeitungsmeldung wirklich jemals gedruckt wurde oder nur eine Urban Legend ist, ist die BBC gerade dabei, genau diesen Zustand herbeizuführen. 

Seit einigen Tagen funktioniert die BBC iPlayer App außerhalb des Inselreichs nicht mehr und alle Versuche aus dem Ausland, die Website bbc.co.uk zu erreichen, werden gnadenlos nach bbc.com umgeleitet. Dort gibt es nur ein sehr eingeschränktes Informations- und Programmangebot. Nicht einmal die Programmvorschau der BBC-Fernsehprogramme ist mehr erreichbar. 

Versuche, das alles per VPN zu umgehen, werden ebenfalls geblockt. 

Das gleiche traurige Ende ist bereits für 'dieses Frühjahr' für die BBC Sounds App und die verschiedenen Hörfunkprogramme angekündigt. Dann kann man verpasste Sendungen online nicht mehr nachhören und auch die Webstreams sollen nicht mehr erreichbar sein. Einzige Ausnahme: der World Service und Radio 4 über die Webseite von bbc.com. 

Was das z.B. für die Besitzer von Webradios bedeutet, wird sich zeigen müssen. Wahrscheinlich werden die Geräte künftig bei den BBC-Programmen stumm bleiben.

Samstag, 23. November 2024

Arcelor DK: Projekt zur CO2-Reduzierung ausgesetzt

Arcelor hat das geplante Großprojekt zur CO2-Reduzierung in Dünkirchen nach Angaben der französischen Regierung ausgesetzt.

Vorgesehen waren zwei Elektroöfen und eine Anlage zur Direktreduktion sowie die Produktion von grünem Treibstoff im Verbund mit einem benachbarten Unternehmen. Projektumfang 1,8 Milliarden €. Davon sollten 850 Mio. von der Regierung kommen.

Als Gründe führt Arcelor die gesunkenen Preise, die schwache Nachfrage und die Billigimporte aus China an. Die unter Trump zu erwartenden Einfuhrzölle für Stahl aus Europa und China dürften auch eine Rolle gespielt haben. 

Foto: Dünkirchen (F-59), 2.10.2005 - Contarex Super, Zeiss Planar 2/50 mm

Quelle: Le Marin

Dienstag, 8. Oktober 2024

Die Russen kommen!

Belgien wird gerade massiv von russischen Hackern angegriffen. Betroffen sind etliche Stadtverwaltungen, so auch in Lüttich, und die Häfen in Antwerpen und Zeebrugge.

Donnerstag, 29. August 2024

Lüttich: Keine Verlängerung der Straßenbahn

Seit einigen Wochen regiert in der Wallonie eine Koalition aus den Liberalen (Mouvement Reformateur, MR) und den früheren Christdemokraten (Les Engagés). Die haben nun in bester liberaler Tradition die geplante Verlängerung der Lütticher Straßenbahn bis ins Zentrum von Herstal und am anderen Ende vom Stadion in Sclessin bis Jemeppe vom Tisch gefegt. 

Auch in Belgien fahren die Wähler der Liberalen sowieso mit dem Auto und da stört die blöde Tram doch nur.

Stattdessen soll ein 'prioritärer' Bus kommen.

Quelle: La Meuse

Sonntag, 5. Mai 2024

Es kann der Frömmste...

Vor einer Woche stand sie plötzlich draußen. Keine Ahnung, wo sie her kam. Die städtischen Bänke sehen anders aus. Jedenfalls wurde sie schnell populär. Ständig saßen Leute darauf und hatten ihre Freude daran. 

Vorletzte Nacht haben irgendwelche Idioten ihren Frust über die eigene Blödheit daran ausgelassen und jetzt ist sie kaputt.

Herzlichen Dank auch!

Samstag, 27. April 2024

Gravelines ist offline

Die Webcams im nordfranzösischen Gravelines - bekannt durch das gleichnamige AKW - sind seit drei Tagen nicht erreichbar. Nun meldet die Lokalpresse warum: die Stadtverwaltung ist am Donnerstag Opfer eines Cyberangriffs mit einem Verschlüsselungstrojaner geworden. Daraufhin haben sie sicherheitshalber erst einmal alles vom Netz genommen.

Mittwoch, 10. Januar 2024

UKW im Kabel - letzter Akt


Nun hat es auch die ehemaligen Kunden von Unitymedia erwischt, die vor einigen Jahren ungefragt an Vodafone verschachert worden waren.

Seit heute gibt es hier im UKW-Tuner per Kabel auf allen Kanälen nur noch diese Ansage:



*Nummer 1* DVB-C-Empfänger, *Nummer 2* Radio per Fernseher, soso...

Natürlich weist bei Vodafone niemand darauf hin, dass man *Nummer 3* UKW nach wie vor terrestrisch empfangen kann. Schließlich wollen sie auch nach dem 1. Juli, wenn die Zwangsverkabelung per Mietvertrag endet, weiter Geld an uns verdienen. Dabei reicht für die örtlichen Programme meist eine einfache Wurfantenne - 3,95 € bei ebay - zum terrestrischen Empfang.

Wer unbedingt digital empfangen will, ist *Nummer 4* mit einem Internet-Tuner allemal besser beraten als mit den von Vodafone vorgeschlagenen Empfängern für DVB-C. Im Internet ist das Senderangebot um ein Tausendfaches höher - über den ohnehin vorhandenen Internetzugang und ganz ohne Kabelgebühren. Wer es ganz günstig haben will, nimmt statt des Internet-Tuners sein ausgemustertes Smartphone und eine passende App.

Auch *Nummer 5* DAB+ per Antenne und *Nummer 6* Satellitenempfang unterschlägt der Möchtegern-Nachwuchssprecher von Vodafone, denn daran verdienen sie ja nichts. Wer hat diesem Flegel eigentlich erlaubt, mich zu duzen?

Ganz nebenher ist die von den Kabelnetzbetreibern gepriesene digitale Qualität oft nur das halbe Vergnügen, denn gar zu gern wird das von den Hörfunkanstalten mit 320 kbps übergebene Signal auf jämmerliche 128 kbps kleingerechnet, um im Kabel noch mehr Bandbreite zu sparen.

Jetzt dürfen wir noch zähneknirschend die nächsten fünf Monate für Vodafone zahlen, bis der Pflichtempfang per Nebenkosten ein Ende hat. Danach dürfen die sich ihr Kabel mit Verlaub wohin stecken.

Montag, 14. August 2023

Ventura mag kein Headzone

 

 

 

 

 

 

 

 

So kann man sich auch das Wochenende versauen...

Alles begann mit der freudigen Entdeckung, dass SDRplay es tatsächlich nach sieben (7) Jahren geschafft hat, zu ihren SDR-Empfängern auch eine Mac-Software anzubieten. Wer hätte das gedacht...

Systemvoraussetzungen: Mac OS 13 und höher, also Ventura. Grmpfl... Bisher hatte ich mich erfolgreich drücken können, mein Mac Studio lief ohne Probleme unter Monterey, und ich hatte wenig Lust auf die bunte Welt von Ventura. Aber gut. Ventura downgeloaded und installiert.

Wie üblich, ein kurzer Rundgang über die wichtigste Software, ob noch alles funktioniert. Es wollte eine neuere Version von Thunderbird. Damit kann man ja noch leben. Soweit schien alles in Ordnung. Bis ich auf Youtube etwas ansehen wollte und über den Headzone nebst Kopfhörer kein Ton kam. 

Headzone? Nein, hier kifft niemand. Das ist ein externes Audiogerät der Firma Beyerdynamic, das Surround-Audiosignale so aufbereitet, dass man sie über Kopfhörer in nahezu voller Räumlichkeit wiedergeben kann. Angeschlossen ist es per Firewire und der Mac steuert es per Core Sound an. Es sind also keine speziellen Treiber erforderlich. Das läuft hier auch seit Jahren als ganz normaler Kopfhörerverstärker für alles, was an Audio aus dem Rechner kommt.

Offenbar hat Apple mit Ventura eben diese Unterstützung per Core Sound gemeuchelt. Das Gerät wird zwar in der Systemübersicht angezeigt, erscheint aber nicht im Audio-MIDI-Setup und lässt sich auch sonst nicht ansprechen. Mist, verdammter!

Eine Nachfrage bei Beyerdynamic habe ich mir verkniffen.  Früher gab es auf deren Website für Profi-Equipment direkt die Durchwahlen zu den Leuten in Heilbronn, die sich mit sowas auskannten und im Zweifelsfall kniffligere Fragen auch nach einem Blick ins Schaltbild klären konnten. 

Heute landet man im Callcenter jenseits von Oder und Neiße, wo ich beim ersten und gleichzeitig letzten Versuch vor ein paar Jahren erst einmal 'Headzone' buchstabieren durfte. Nach ein paar Tagen kam die Auskunft per E-Mail: das Gerät wird nicht mehr unterstützt. 

Blieb also nur, Monterey wieder zu installieren. Auch nicht gerade ein Spaziergang. Jetzt geht zwar der Headzone wieder, dafür darf ich nun nach jedem Neustart zwei Dutzend Mal die Meldung "syncdefaultsd wurde unerwartet beendet" wegklicken, und der Rechner kann keine Fotos mehr aus dem iPhone auslesen. Egal. Der SDR...? Der kann mir von nun an sowas von gestohlen bleiben.

Freitag, 17. März 2023

P&O, ein Jahr später

Heute vor einem Jahr taten sich in einigen britischen Häfen seltsame Dinge. Alle Fähren der Reederei P&O blieben am Morgen im Hafen oder kehrten kurz nach der Abfahrt dorthin zurück. Es solle bald eine Ankündigung geben, hieß es von P&O, und die gab es dann gegen Mittag - sämtliche Besatzungen der Schiffe wurden auf der Stelle entlassen, viele per Teams-Video: "Your last day of employment is today!"

Die fast 800 Mitarbeiter wurden vor die Wahl gestellt, eine etwas höhere als die gesetzliche Abfindung zu akzeptieren und über alles Stillschweigen zu wahren - oder mit ungewissem Ausgang zu klagen. Eigens herangeschaffte Kräfte eines Sicherheitsunternehmens 'halfen' ihnen beim Verlassen der Schiffe. Schnell wurde klar, dass die Crews durch Billigkräfte einer maltesischen Agentur ersetzt werden sollten. 

Derweil war das Geschrei in Medien und Politik enorm. Das alles sei unerhört, in höchstem Maße skandalös und P&O dürfe damit auf keinen Fall durchkommen. O-Ton des seinerzeitigen Premiers Boris Johnson: “P&O plainly aren’t going to get away with it.

Sie sind plainly damit durchgekommen, selbst nachdem Peter Hebblethwaite, der CEO von P&O, vor einer Untersuchungskommission des Unterhauses unumwunden zugegeben hatte, ihm sei völlig klar gewesen, dass sie gegen die Gesetze verstoßen hatten, aber das sei halt nötig gewesen.

Ganz so flott, wie P&O sich das gedacht hatte, ging der Wechsel aber doch nicht vonstatten. Die britische Seefahrt-Aufsichtsbehörde hat die Schiffe wochenlang an die Kette gelegt, bis alle Bedenken zur Sicherheit und zur Qualifikation der Billigbesatzungen ausgeräumt waren. Erst im Mai lief der Betrieb wieder halbwegs normal.

Herr Hebblethwaite ist entgegen allen Ankündigungen der Regierung mit einem Jahresgehalt von 325.000 Pfund immer noch im Amt, während die neuen Besatzungen teilweise für einen Stundenlohn von 4 Pfund schuften dürfen. 

DP World mit Sitz in Dubai, denen P&O gehört, hat letzte Woche einen Jahresgewinn von 1,8 Milliarden US$ ausgewiesen. 

Der Guardian hat heute einen ausführlichen Artikel zum Thema.  

Das Foto zeigt die Pride of Canterbury vor Calais.

Calais (F-62), 27.4.2019 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Freitag, 3. März 2023

Brand auf der Isle of Innisfree

Auf der Kanalfähre Isle of Innisfree der Irish Ferries (vormals DFDS Calais Seaways) hat es heute Abend laut diversen Quellen einen Brandausbruch im Maschinenraum gegeben, der unterdessen gelöscht worden ist. Von der Besatzung und den 79 Passagieren ist niemand zu Schaden gekommen.

Die Fähre befindet sich aktuell auf halbem Weg zwischen Dover und Calais und soll nach Calais geschleppt werden. Mehrere britische Seenot-Rettungsboote und der SAR-Schlepper Abeille Normandie der französischen Marine sind vor Ort.

Donnerstag, 23. Februar 2023

Kein Meccano mehr in Calais

Es lag schon länger in der Luft, aber seit Dienstag ist es offiziell - das Werk von Meccano in Calais wird im ersten Quartal 2024 endgültig geschlossen.  

Ob die Produktion verlagert oder völlig eingestellt wird, ist noch nicht klar. Als nächstes folgt erst einmal das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren zur Erhaltung der 50 verbliebenen Arbeitsplätze, Suche nach einem Übernehmer usw.  

Wer noch einen der beliebten Metallbaukästen Made in France haben will, sollte sich jedenfalls beeilen. In Deutschland wurden sie früher in Lizenz von Märklin hergestellt.

Selbst der Guardian hat einen ausführlichen Artikel zum Thema. 

Calais (F-62), 25.12.2011 - Pentax K-5, DA 18-55 mm

Dienstag, 3. Januar 2023

Brüssel: Schiff rammt Kanalbrücke

Wir unterbrechen unser laufendes Programm für eine Sondermeldung...

Am Freitag hat ein Tankschiff in Brüssel die Buda-Brücke, eine Hubbrücke über den Canal de Willebroek (ndl. Zeekanaal Brussel-Schelde) gerammt.

Dieser Kanal verbindet den Stadthafen von Brüssel mit der Schelde bei Antwerpen und hat für die Versorgung der Hauptstadt eine große Bedeutung. Das gilt besonders für Erdölprodukte.

Die Brücke war zum Zeitpunkt des Unglücks in der abgesenkten Position und das bewegliche Element ist schwer beschädigt worden.

Aktuell kann weder die Schifffahrt noch der Straßenverkehr passieren, und es wird untersucht, wie der beschädigte Brückenteil per Kran herausgehoben werden kann, um ihn zu reparieren und den Kanal wieder befahrbar zu machen.

Das Foto zeigt wohlgemerkt nicht die Buda-Brücke in Brüssel - von der habe ich kein Foto - sondern die baugleiche Brücke über denselben Kanal bei Willebroek, etwas weiter nördlich.

Willebroek (B), 26.9.2019 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Montag, 19. Dezember 2022

BBC schaltet Shoutcast-Streams ab

Wer die Hörfunkprogramme der BBC per Internet in MP3 empfängt, wird jetzt öfter eine Ansage zu hören bekommen, dieser Stream werde 2023 abgeschaltet und man möge sich an den Hersteller des Empfangsgeräts wenden. 

Der berät dann sicher gern zur fachgerechten Entsorgung, denn die wenigsten dieser Geräte dürften DASH bzw. HLS unterstützen oder dafür zu aktualisieren sein. 

Und wieder ein paar Tonnen Elektroschrott mehr. 

Mittwoch, 14. Dezember 2022

VRT Taal geht offline

VRT Taal, die Sprachwebsite des flämischen ÖR-Rundfunks, geht zum Jahresende offline. Auch wenn man bei der VRT verkündet, es gäbe noch genug andere Sites zum Thema, ist das ein herber Verlust, denn VRT Taal war in Flandern eine anerkannte Autorität zur Rechtschreibung und zum Sprachgebrauch. 

Die Aussprachehilfe zu den belgischen Ortsnamen wird mir auf jeden Fall fehlen, und auch sonst gab es viele interessante Artikel. Wenn sie die Site wenigstens im heutigen Stand online halten wollten, aber das ist leider nicht vorgesehen.

Dienstag, 23. August 2022

Klara - Verdorie!

Verdorie kann man auf Deutsch etwa mit verflixt übersetzen. Eigentlich wäre mir nach ganz anderen Ausrufen zumute, aber man will ja nicht aus der Rolle fallen. Doch der Reihe nach...

Am Ende der Sommerferien gibt es in Belgien immer allerhand Neues. Im Hörfunk z.B. neue Jingles, Musikbetten und was man heutzutage alles braucht. Es muss zwar an allen Ecken gespart werden, aber für sowas haben sie Geld.

Klara hat sich heute eine neue Website gegönnt. Was hat sich geändert? Die Playlist ist weg. 

Bisher konnte man dort nicht nur sehen, welche Titel in der Vergangenheit gelaufen waren, sondern auf Tage hinaus auch, was alles laufen würde.  Das war ziemlich einzigartig und schlichtweg genial. Damit ist nun offenbar Schluss. Jetzt erscheinen die gespielten Titel erst der Reihe nach, wenn sie gesendet werden. 

Ebenfalls verschwunden sind damit die Hinweise, um welchen Künstler es z.B. abends in All that Jazz gehen wird. 

Wenn das mal kein Service am Hörer ist. Und deshalb erklären wir das jetzt zum Fortschrott der Woche. 

Montag, 9. Mai 2022

P&O - Pride of Kent freigegeben

Die Pride of Kent hat heute im vierten Anlauf die Inspektion bestanden und darf wieder fahren. Inspektionen der Pride of Canterbury und der Spirit of France seien aktuell nicht geplant, hat die Aufsichtsbehörde MCA erklärt.

Mittwoch, 4. Mai 2022

P&O - Und zum Dritten

Die Pride of Kent ist, wie man bei Kent Online liest, gestern zum dritten Mal durch die Inspektion gefallen. Ebenfalls seit gestern nimmt P&O auch wieder Passagiere mit. 

Keine Neuigkeiten von der Pride of Canterbury und die Spirit of France liegt immer noch in der Reparaturwerft in Rotterdam. Sie fahren also weiterhin mit nur einem Schiff.