Posts mit dem Label Dover werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dover werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 29. August 2025

P&O - Good riddance, Mr. Hebblethwaite!

Peter Hebblethwaite, unter dessen Kommando als CEO der Reederei P&O Ferries vor drei Jahren rund 800 Mitarbeiter ohne jede Vorwarnung von heute auf morgen per Video gefeuert und durch Agenturkräfte ersetzt worden sind, die wochenlang ohne freien Tag für 4,50 Pfund pro Stunde schuften durften, bevor die französische Regierung diesem Lohndumping ein Ende bereitet hat, möchte künftig mehr Zeit für seine Familie haben. 

Gut, dass er endlich verschwindet, aber eigentlich gehört der Typ eingesperrt.

Das Foto zeigt die im April 2023 in der Türkei verschrottete Pride of Burgundy vor Calais

Calais (F-62), 23.9.2017 - Pentax K-3, HD DA 55-300 mm

Montag, 28. April 2025

Stena Nordica (2015)

2015 hat DFDS alles gechartert, was irgendwo zu kriegen war, um die Zeit bis zur Freigabe der Schiffe der vormaligen My Ferry Link zu überbrücken.

In diesem Zusammenhang haben sie auch die Stena Nordica zur Malo Seaways umlackiert.

Das Foto zeigt sie nach dem Eintreffen in Dünkirchen. Nach einigen Vorarbeiten ging es dann zur Lackierung im Schwimmdock. So sah sie anschließend aus.





Dunkerque (F-59), 4.4.2015 und 30.12.2015 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Samstag, 8. Juni 2024

Oscar Wilde

Irish Ferries teilt mit, dass die von P&O übernommene Spirit of Britain künftig als Oscar Wilde zwischen Calais und Dover unterwegs sein wird. 

Sie ist auf der Webcam des Hafens Falmouth ganz hinten rechts im Trockendock zu sehen, wo gerade einmal das oberste Deck und der unterdessen grün lackierte Schornstein über die anderen Gebäude der Reparaturwerft ragen.

Wie bereits angekündigt, wird eines der drei aktuell im Kanal eingesetzten Schiffe in die irische See verlegt. Dass es ausgerechnet die Isle of Innisfree - die frühere Prins Filip, Norman Spirit und Calais Seaways - sein wird, ist eher schade.

Donnerstag, 16. Mai 2024

Packt P&O ein?

Eine Pressemitteilung der Irish Continental Group, Muttergesellschaft von Irish Ferries, von heute Morgen kommt noch recht harmlos daher. Demnach haben sie mit P&O ein Übereinkommen zur gegenseitigen Nutzung der Kapazitäten ihrer Fähren zwischen Calais und Dover geschlossen. Soweit, so gut.

Der eigentliche Hammer kommt in einer zweiten Pressemitteilung, ebenfalls von heute. Irish Ferries wird P&O die Spirit of Britain abkaufen. Die Übergabe kann sofort erfolgen.

Dazu passen die seit einiger Zeit kursierenden Gerüchte, dass DFDS die Spirit of France übernehmen soll. Es heißt sie hätten das Schiff schon besichtigt.

Damit blieben P&O, nachdem sie in den letzten Jahren alle Darwins verschrottet haben, nur noch die beiden Neubauten P&O Pioneer und P&O Liberté. Ob das allein für ein tragfähiges Unternehmen ausreicht? Oder ist das - angesichts der nahezu verdoppelten Mindestlöhne für die Besatzungen - der Anfang vom Ende bei P&O?

Das Foto zeigt die Spirit of Britain vor Calais.

Calais (F-62), 27.9.2015 - Pentax K-3, HD 18-135 mm

Mittwoch, 20. März 2024

Frankreich schreibt Mindestlohn auf Kanalfähren vor


Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren hat P&O von heute auf morgen den gesamten Besatzungen der Fähren gekündigt und sie durch Billigkräfte einer maltesischen Agentur ersetzt. Die Seeleute - hauptsächlich aus Indien, den Philippinen und Malaysia - arbeiten seither für Stundenlöhne von ca. 5 Euro, also weit unterhalb des britischen und französischen Mindestlohns. 

Damals war das Geschrei in der britischen Politik und der Presse groß. P&O wurden schlimmste Konsequenzen angekündigt und der CEO sollte abgesetzt werden. Der sitzt mit einem Jahresgehalt von über 300.000 Pfund weiter auf seinem Chefsessel und auch sonst ist auf der britischen Seite schlichtweg nichts passiert.

Weithin unbeachtet operierte Irish Ferries damals schon länger in derselben Gesetzeslücke.

Vergangene Woche sind die Arbeitsbedingungen bei P&O öffentlich geworden. Bis zu 17 Wochen Dienst in 12-Stunden-Schichten ohne einen einzigen freien Tag, bevor es wieder an Land geht. Zustände wie auf einer phoenizischen Galeere!

Damit ist nun Schluss. Der für Meeresangelegenheiten zuständige französische Staatssekretär Hervé Berville hat gestern die Durchführungsverordnung unterzeichnet, nach der für alle Schiffe, die mindestens 120 mal im Jahr einen französischen Hafen anlaufen, ungeachtet der Flagge, unter der sie fahren, die französischen Vorschriften zu Mindestlohn und Arbeitszeiten gelten: 11,65 Euro pro Stunde und die Einsatzdauer an Bord darf nicht länger als die freie Zeit an Land sein.

Betroffen sind P&O sowie Irish Ferries. Die Schiffe von DFDS und Brittany Ferries laufen, mit Ausnahme der Dünkirchener Fähren, unter französischer Flagge und unterliegen seit jeher den dortigen Bestimmungen. 

Man darf gespannt sein, was sich P&O als nächstes einfallen lässt und wann die Iren im Kanal ihren Krempel einpacken.

Calais (F-62), 5.4.2010 - Pentax K-7, SMC-M 2/35 mm

Dienstag, 16. Januar 2024

Pride of Canterbury - das war's

Heute Morgen haben sie sie in Aliaga auf den Strand gesetzt.

Ihre gesamte Laufbahn kann man -> hier nachlesen.

Jetzt ist von den Darwins nur die vormalige European Seaway übrig. Die ist nach ihrem kurzen Gastspiel an der mittelamerikanischen Pazifikküste gerade im Atlantik unterwegs. Ziel laut AIS ist Gibraltar. Es werden noch Wetten angenommen, ob es von dort nach Aliaga oder nach Alang geht.

Die neue P&O Liberté hat die Werft in China verlassen und ist auf dem Weg in ihre künftige Heimat. Wie man hört, fährt sie um das Kap der Guten Hoffnung. Wäre auch zu schade, wenn das nagelneue Schiff im Roten Meer irgendwelche Schrammen oder Löcher kriegt.

Calais (F-62), 22.4.2017 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Samstag, 30. Dezember 2023

Malo Seaways (2015)

Nach dem Ende von My Ferry Link hat DFDS in rascher Folge alles gechartert, was nicht bei Drei auf den Bäumen war, um in Calais einen Fuß in die Tür zu bekommen, so die frühere Seafrance Molière als Dieppe Seaways, die Barfleur von Brittanny Ferries als Deal Seaways und die Stena Nordica, die eine Weile als Malo Seaways zwischen Calais und Dover im Einsatz war. 

Ziel war letztlich, die Zeit zu überbrücken, bis sie die Berlioz und die Rodin aus dem Eigentum der Kanaltunnel-Gesellschaft übernehmen konnten, was im weiteren Verlauf des Jahres gelungen ist.

Das Foto ist von der Pride of Kent aus entstanden, mit der wir an diesem Tag einen Ausflug zur vorgelagerten Insel unternommen haben. Währenddessen wurden in Dünkirchen die Berlioz und die Rodin gerade in die DFDS-Farben umlackiert.

Calais (F-62), 30.12.2015 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Mittwoch, 27. Dezember 2023

Pride of Canterbury geht auf letzte Reise

Die Pride of Canterbury ist aus Tilbury kommend in Calais eingetroffen. Endstation der Reise ist Aliaga. Von dort aus soll der Kapitän, wie man hört, nach China jetten, um die neue P&O Liberté abzuholen.

Stürmische Überfahrt (2009)

Wenn man sieht, wie im Hintergrund die Wellen über die mehr als haushohe Digue Carnot schlagen, werden bei der Überfahrt von Dover nach Boulogne wohl einige etwas blass ums Näschen geworden sein.

2009 gab es eine Fährverbindung von Boulogne nach Dover, die von LD Lines betrieben wurde und wofür die dortige Handelskammer eigens einen neuen Fährhafen für 40 Millionen gebaut hatte, der gerade mal ein Jahr in Betrieb war, bevor LD Lines den Stecker gezogen hat.

Hier im Bild sehen wir die Norman Spirit, eine alte Bekannte, die ursprünglich als Prins Filip von Ostende aus, danach einige Jahre für P&O als Pride of Aquitaine, dann für LD Lines als Norman Spirit und schließlich für DFDS als Calais Seaways gefahren ist. Heute ist sie als Isle of Inisfree für Irish Ferries weiterhin zwischen Calais und Dover im Einsatz.

Das hier verwendete Objektiv ist übrigens in der DDR für die Mittelformatkamera Pentacon Six gebaut worden. Bei Foto Baier in Süddeutschland gab es vor Jahren einen passenden Anschlussring für das Pentax K-Bajonnett.

Boulogne-sur-Mer (F-62), 27.12.2009 - Pentax K-7, Pentacon 4/300 mm

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Nord Pas-de-Calais (2014)

Nächster Tag des virtuellen Weihnachtsurlaubs. Am 21. Dezember 2014 lag die Nord Pas-de-Calais von My Ferry Link in Dünkirchen im Schwimmdock zur jährlichen Schönheitskur.

Die NPC, wie sie damals überall hieß, ist das letzte Schiff, das von der örtlichen Großwerft NORMED fertiggestellt wurde, bevor das Unternehmen geschlossen wurde. Sie war als kombinierte Eisenbahn- und LKW-Fähre gebaut worden und sorgte bis zur Eröffnung des Kanaltunnels für die Überfahrt von Zügen und Güterwagen zwischen Dünkirchen und Dover.

Später kam sie bei Seafrance und danach bei MFL als reine LKW-Fähre zwischen Calais und Dover zum Einsatz. Heute verkehrt sie als Al Andalus Express zwischen Spanien, Marokko und den kanarischen Inseln.

Dunkerque (F-59), 21.12.2014 - Pentax K-3, HD 55-300 mm

Donnerstag, 2. November 2023

Over to Dover

Am Morgen eines unserer beliebten Tagesausflüge zur vorgelagerten Insel.

Im Vordergrund die Hafenmeisterei, im Hintergrund der Leuchtturm, der letztens seinen 175. Geburtstag gefeiert hat.

Calais (F-62), 5.4.2010 - Pentax K-7, SMC-M 2/35 mm

 

Sonntag, 22. Oktober 2023

NPC

...ist heute bei der Wahl zum Jugendwort des Jahres immerhin auf dem dritten Platz gelandet.

Darüber hätte sich die Nord Pas-de-Calais, die im Sprechfunkverkehr meistens so abgekürzt wurde, sicherlich gefreut.

Allein, sie heißt schon seit Jahren Al Andalus Express und ist aktuell zwischen Spanien und Gran Canaria im Einsatz.

Das Foto zeigt sie im Frühjahr 2016 nach dem Aus für My Ferry Link, aufgelegt im Hafen von Dünkirchen. Die Kanaltunnelgesellschaft hätte sie gern behalten und für alles eingesetzt, was nicht durch den Tunnel passt, aber das hat wiederum den britischen Wettbewerbshütern nicht gepasst.

Dunkerque (F-59), 29.3.2016 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Montag, 9. Oktober 2023

P&O - Pride of Kent ist unterwegs

Die Pride of Kent hat heute am frühen Abend Calais verlassen. Ziel der Reise laut AIS: Aliaga.

Mittwoch, 4. Oktober 2023

P&O - Das Fährenkarussell dreht sich wieder

Die Pride of Canterbury wird laut ihrem AIS-Signal am 9.10. von Dover nach Tilbury verlegt. Die Pride of Kent geht angeblich schon kommende Nacht von Tilbury nach Calais und am 10.10 von dort nach Aliaga. Davon sieht man aktuell im AIS noch nichts.

P.S. 5.10., 11.00 Uhr: Die Canterbury ist auf dem Weg in die Themsemündung und die Kent liegt schon in Calais.

Samstag, 16. September 2023

P&O - Pride of Canterbury jetzt auch in Rente

Die Pride of Canterbury hat den Hafen in Dover seit einer Woche nicht mehr verlassen und dürfte damit als letzte der Darwins aus dem Dienst bei P&O ausscheiden.

Darwins? Die Canterbury und ihre Schwesterschiffe Pride of Kent, Burgundy und European Seaway waren von P&O im Rahmen eines Neubauprogramms unter dem Namen Project Darwin beschafft worden. Ursprünglich ging es dabei um LKW-Fähren, die von Zeebrugge aus eingesetzt wurden. So entstanden bei Schichau Unterweser zu Beginn der 90er Jahre die European Seaway, die European Highway und die European Pathway

Nach der Trennung von P&O und Stena Line Anfang der 2000er Jahre stellte P&O die Verbindung von Zeebrugge nach Dover ein und ließ die Schiffe zu kompletten Personenfähren umbauen. So wurde die European Highway zur Pride of Kent, die European Pathway zur Pride of Canterbury, und die ursprünglich als European Causeway geplante Pride of Burgundy verließ die Werft gleich als fertige Personenfähre.

Allein die European Seaway wurde nicht umgebaut und ist letztens nach Mittelamerika verkauft worden.

Die Pride of Burgundy wurde unterdessen in Aliaga verschrottet, die Pride of Kent liegt in Tilbury und die Pride of Canterbury wird ihr wohl in den nächsten Tagen folgen. Spätestens, wenn die neue P&O Liberté im Kanal eintrifft, dürfte es für die Kent und die Canterbury ebenfalls in die Türkei gehen. 

Mein Bedauern hält sich im Rahmen. Sie waren allesamt laut, rappelig und ihre Inneneinrichtung hatte den Charme einer Resopal-Einbauküche aus den 60er Jahren. Besonders die Burgundy hat sich bei ihren Übernachtungen in Calais mit dem lauten Auspuffschlag ihres Generators jahrelang unbeliebt gemacht.

Das Foto zeigt die Pride of Canterbury im Mai 2013 in Calais.

Calais (F-62), 18.5.2013 - Pentax K-5, DA 18-55 mm

Dienstag, 6. Juni 2023

Der nächste Rentner

Gestern, kurz nach 15 Uhr, hat die Pride of Kent den Hafen von Calais für ihre voraussichtlich letzte Überfahrt nach Dover verlassen.

Der Kapitän hat sogar in seiner üblichen Ansage beim Ablegen darauf hingewiesen.

Nun liegt sie in Dover und wird ausgeräumt. Wahrscheinlich wird sie erst einmal in Dünkirchen aufgelegt werden, bis im weiteren Verlauf des Jahres der zweite Neubau, die P&O Liberté, aus China eintrifft.

Die neue P&O Pioneer ist vorgestern von Dünkirchen nach Calais und anschließend nach Dover gefahren. Es ist anzunehmen, dass sie in den nächsten Tagen ihren Dienst aufnehmen wird.

Das Foto zeigt die Pride of Kent in der Hafeneinfahrt von Calais am 31.12.2011.

Calais (F-62), 31.12.2011 - Pentax K-5, SMC-M 4/80-200 mm

Freitag, 12. Mai 2023

P&O Pioneer immer noch in Dünkirchen

Nein, ich war nicht krank und erst recht nicht im Urlaub. Es ist einfach nichts los. 

Die neu aus China eingetroffene Großfähre P&O Pioneer liegt seit dem 4. April in Dünkirchen, hat im Hafen mehrmals die Position gewechselt, ist aber nach wie vor nicht aktiv. Angeblich hatte es unterwegs im Kanal Probleme mit einem Rettungsboot gegeben, aber ob das der Grund ist? Gerüchten zufolge soll sie nicht vor Juni zum Einsatz kommen. P&O schweigt sich dazu aus.

Dienstag, 25. April 2023

P&O - wesentliche operationelle Flexibilität

Im neusten Jahresbericht von P&O lesen wir, dass das Unternehmen die Wahrscheinlichkeit eines Bußgelds für die gesetzeswidrige Entlassung aller Besatzungen der Fähren mit "weniger als gering" einschätzt.

Die Entlassung der Mitarbeiter ohne das "nach dem britischen Arbeitsrecht vorgeschriebene" ordentliche Verfahren war ihrer Ansicht nach eine "Lösung, um eine wesentliche operationelle Flexibilität zu erreichen".

Obwohl der seinerzeitige Premier Boris Johnson angekündigt hatte, die Verantwortlichen würden nicht ungeschoren davonkommen, hat die zuständige Behörde letztes Jahr eine strafrechtliche Untersuchung eingestellt und auch die zivilrechtliche Untersuchung der Insolvenzbehörde müsste laut P&O "nachweisen, dass jede von ihr vorgeschlagene Maßnahme im öffentlichen Interesse, gerecht und angemessen ist. Der Vorstand ist der Ansicht, dass sie dazu nicht in der Lage sein wird und die Wahrscheinlichkeit entsprechender wirtschaftlicher Konsequenzen ist weniger als gering.

Dementsprechend hat das Unternehmen hierfür auch keine Rückstellung gebildet.

Die Entlassungen "waren notwendig für die langfristige finanzielle Gesundheit des Unternehmens" und "die öffentliche Meinung wird sich gegenüber dem Unternehmen allmählich erholen, wenn es weiterhin transparent und gesetzestreu handelt". Weiter heißt es, "die Gruppe strebt danach, ihren Ruf für hohe Standards und faires Handeln aufrechtzuerhalten".

Von so viel Kaltschnäuzigkeit können sogar die britischen Politiker noch etwas lernen.

Quelle: The Guardian

Mittwoch, 19. April 2023

Seht sie Euch noch mal gut an

Heute Vormittag haben sie die Pride of Burgundy in Aliaga mit 18 Knoten auf den Strand gesetzt.

Calais (F-62), 14.4.2017 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Mittwoch, 12. April 2023

European Seaway - Auf zu neuen Gefilden

Wir erinnern uns: Die P&O European Seaway war Ende 2021 an die finnische Sea Line verkauft worden. Vorgesehen war ein Einsatz im Schwarzen Meer. Sie war schon in Sea Anatolia umbenannt und in der Türkei mit der in diesen Gegenden üblichen Heckrampe versehen worden, als der Ukrainekrieg diese Pläne zunichte machte. 

Sie hat daraufhin rund ein Jahr lang vor Tuzla und später in Istanbul gelegen. Auch ein Anfang dieses Jahres geplanter Einsatz zwischen Spanien und Marokko kam nicht zustande. 

Wie wir nun bei NIFerrySite lesen, ist sie erneut verkauft worden, und zwar an eine Reederei in Honduras, die sie als Blue Wave Horizon an der mittelamerikanischen Pazifikküste zwischen Costa Rica und El Salvador fahren lassen will, um einen 2000 km langen Umweg über Land zu umgehen.

Kleiner Witz am Rande: P&O hat letztens versucht, sie wieder zu chartern. Sie hatten bereits ein Gebot abgegeben, als der Verkauf dazwischen kam. 

Das Foto zeigt sie am 14.4.2017 vor Calais.