Belgien wird gerade massiv von russischen Hackern angegriffen. Betroffen sind etliche Stadtverwaltungen, so auch in Lüttich, und die Häfen in Antwerpen und Zeebrugge.
Dienstag, 8. Oktober 2024
Die Russen kommen!
Dienstag, 3. Januar 2023
Brüssel: Schiff rammt Kanalbrücke
Am Freitag hat ein Tankschiff in Brüssel die Buda-Brücke, eine Hubbrücke über den Canal de Willebroek (ndl. Zeekanaal Brussel-Schelde) gerammt.
Dieser Kanal verbindet den Stadthafen von Brüssel mit der Schelde bei Antwerpen und hat für die Versorgung der Hauptstadt eine große Bedeutung. Das gilt besonders für Erdölprodukte.
Die Brücke war zum Zeitpunkt des Unglücks in der abgesenkten Position und das bewegliche Element ist schwer beschädigt worden.
Aktuell kann weder die Schifffahrt noch der Straßenverkehr passieren, und es wird untersucht, wie der beschädigte Brückenteil per Kran herausgehoben werden kann, um ihn zu reparieren und den Kanal wieder befahrbar zu machen.
Das Foto zeigt wohlgemerkt nicht die Buda-Brücke in Brüssel - von der habe ich kein Foto - sondern die baugleiche Brücke über denselben Kanal bei Willebroek, etwas weiter nördlich.
Willebroek (B), 26.9.2019 - Pentax K-3, DA 18-135 mm
Dienstag, 15. November 2022
Der Zoll hat immer den vollen Durchblick
Seit Schengen hat es sich dort ausverzollt. 2005 hatte die Dorfjugend noch nicht alles demoliert.
Montzen (B), 26.11.2005 - Pentax *istDS, DA 18-55 mm
Samstag, 19. März 2022
Und noch 10 Jahre
Angesichts der veränderten Situation hat die Regierung gestern beschlossen, die Laufzeit der beiden 1985 in Betrieb genommen Reaktorblöcke Tihange 3 und Doel 4 bis 2035 zu verlängern. Wollen wir hoffen, dass sie bis dahin durchhalten, ohne uns um die Ohren zu fliegen.
Außerdem soll es zwei neue Gaskraftwerke geben und die erneuerbaren Energien sollen beschleunigt ausgebaut werden.
Das Foto zeigt das Kraftwerk in Tihange bei Lüttich im Sommer 2008 und ist somit legal. Seit letztens darf man ja keine neuen mehr machen.
Scan vom Negativ 6 x 12 cm
Tihange (B), 5.7.2008 - Noblex 150UX, Agfa Optima 100
Dienstag, 25. Januar 2022
Ab Freitag fotografieren verboten!
Luftbilder und Satellitenaufnahmen der beiden belgischen Atomkraftwerke waren schon länger verboten, ab Freitag, den 28.1.2022, darf man sie ohne ministerielle Genehmigung überhaupt nicht mehr fotografieren oder filmen. Was das soll, wissen wohl nur der Himmel und Annelies Verlinden als zuständige Ministerin.
Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die für 2025 vorgesehene Stilllegung wegen der gestiegenen Energiepreise nun doch wieder auf der Kippe steht.
Quelle: La Meuse
Das obere Foto zeigt das AKW Tihange bei Lüttich (2009), das untere die Anlage in Doel bei Antwerpen (2010).
Sonntag, 31. Oktober 2021
High Hopes
Die Winterspiele 2018 haben trotz dieser eindrucksvollen Bewerbung dennoch in Südkorea stattgefunden.
Der Abfahrtslauf vom Deich wäre sicher sehr spannend geworden.
Doel (B), 21.8.2010 - Pentax K10D, SMC-M 2/35 mm
Dienstag, 24. November 2020
Lachmöwen
Irgendwen haben die Möwen gestört, an diesem Tümpel im Hafen von Antwerpen. So sehr, dass er die beiden Baustellen-Winkemännchen dort aufgestellt hat, um sie zu verscheuchen.
Die Möwen haben sehr gelacht.
Antwerpen (B), 5.6.2010 - Pentax K-7, SMC-M 4/80-200 mm
Mittwoch, 5. August 2020
Malen nach Zahlen
Sonntag, 7. April 2019
Antwerpen und Brüssel - Vorsicht Knöllchenfalle!
Besonders aufpassen müssen nun alle, die mit im Ausland zugelassenen Fahrzeugen in eine der beiden Städte fahren. Die müssen ihr Fahrzeug nämlich ALLE im Internet anmelden, und zwar VORHER. Das ist besonders in Antwerpen wichtig, denn dort gibt es Kamerafallen mit automatischer Kennzeichenerkennung, die ausländische Fahrzeughalter sonst gnadenlos mit Bußgeldern von 150 € überziehen. Wer innerhalb der Umweltzone mit einem dort nicht erlaubten Fahrzeug erwischt wird, zahlt 350 €.
Es empfiehlt sich, bevor man mit dem umständlichen Ausfüllen der Onlineformulare beginnt, Fotos des KFZ-Scheins - beide Seiten - bereit zu haben, denn die müssen mit dem Antrag hochgeladen werden.
Dieses ganze Theater natürlich gleich zweimal - einmal für Antwerpen und dann noch einmal für Brüssel. Damit dürfte klar sein, was passiert, wenn demnächst noch Gent, Brügge, Löwen, Lüttich, Namur, Charleroi, Mons, Tournai... Sourbrodt und Erps-Kwerps ebenfalls Umweltzonen mit eigenen Websites und Formularen einrichten.
Donnerstag, 11. Oktober 2018
Kein WLAN mehr in Bussen und Bahnen von De Lijn
Vor dem gleichen Hintergrund hat auch die Staatsbahn SNCB nicht die Absicht, ihre Züge mit WLAN auszustatten. Es gibt jedoch WLAN in 27 größeren Bahnhöfen und das soll auch so bleiben.
Sonntag, 25. Juni 2017
Mit der Straßenbahn von Antwerpen an die Küste
Nein, die seligen Zeiten der nationalen Kleinbahngesellschaft SNCV (oder NMVB in Flandern) sind nicht wieder zurück und die Fahrten finden per Tieflader ohne Fahrgäste statt. Wie jeden Sommer geht eine Reihe Hermelijn-Triebwagen aus Antwerpen und Gent auf die Reise zur Küstentram, um dort während der Hochsaison als Verstärker eingesetzt zu werden. Insgesamt 13 Stück werden in diesen Tagen nachts nach Ostende gebracht.
Bevor sie dort zum Einsatz kommen, müssen noch einige Anpassungen vorgenommen werden. Der Stromabnehmer erhält ein breiteres Schleifstück, die Haltestellenanzeige muss umprogrammiert und der Sprechfunk umgestellt werden. Außerdem erhalten die Wagen seitliche Trittbretter, denn sie sind auf Höhe der Einstiege 30 cm schmaler als die an der Küste eingesetzten BN-Triebwagen. Das gäbe sonst an den Haltestellen mit Bahnsteigen zu große Lücken.
Auch der Transport der fast 30 m langen Fahrzeuge ist kein Kinderspiel, oder wie Het Nieuwsblad zu berichten weiß, geen kattenpis. Soso...
Das Foto zeigt einen der beiden Hermelijn, die ganzjährig an der Küste bleiben. Sie werden dort zur Fahrerschulung und wochentags zwischen Ostende und Westende eingesetzt.
Foto: Ostende (B), 18.4.2017 - Pentax K-3, HD-DA 55-300 mm.
Samstag, 29. Oktober 2016
Belgische Buchmesse: Putzen, waschen und bügeln bei der Ladies Night
Letzteres wurde vom belgischen Verlagshaus Lanoo beworben mit: "Alles, was Sie schon immer über Putzen, Waschen und Bügeln wissen wollten!"
Bis hierhin hätte man das noch für einen mäßig gelungenen Scherz halten können, wenn sie nicht dazu geschrieben hätten: "Wenn man Menschen fragt, was ihnen am liebsten ist, steht ein Bett mit sauberen Laken oft ganz oben auf der Liste. ... Ein sauberes Haus macht uns glücklich. Sowohl physisch als auch mental ist es angenehmer, in einem aufgeräumten, gut gelüfteten und sauberen Haus zu wohnen. Aber wie geht man das genau an?"
Die Ladies haben das wenig witzig gefunden. Ein Tweet, man habe sich wohl beim Datum geirrt und versehentlich das Thema von 1916 gepostet, war noch die mildeste Variante.
Der Verlag hat sich unterdessen entschuldigt.
Montag, 8. Dezember 2014
Statt Pollenindex jetzt der Elektrizitätsindikator
Die Gründe dafür liegen zum einen darin, dass zu viele alte Kraftwerke geschlossen und abgerissen worden sind, die den Franzosen von Suez nicht rentabel genug waren, vor allem aber, dass die halbe belgische AKW-Kapazität wegen verschiedener technischer Probleme abgeschaltet ist. Die belgischen Atomkraftwerke in Tihange bei Lüttich und Doel bei Antwerpen sind rund 40 Jahre alt und bei beiden Anlagen ist die Hälfte der Reaktoren wegen Rissen im Druckbehälter von der Aufsichtsbehörde stillgelegt worden. Ob und wann sie wieder ans Netz gehen, ist völlig unklar.
Außerdem hat es in Doel im Sommer eine Notabschaltung gegeben, nachdem große Mengen Öl aus der Turbinenschmierung ausgetreten und in einen Keller gelaufen waren. Es besteht der Verdacht, dass es sich dabei um Sabotage, eventuell sogar mit terroristischem Hintergrund, gehandelt hat. Die Untersuchungen laufen noch.
Das ist aber noch nicht alles. Wenn es im Winter eine längere starke Kälteperiode gäbe, würden auch die vorhandenen Leitungen zu den Nachbarländern nicht ausreichen, um genügende Mengen an Elektrizität zu importieren.
Für diesen Fall gibt es seit diesem Sommer einen Notfallplan, um zu verhindern, dass es zu einem Dominoeffekt kommt und das ganze Netz zusammenbricht. Hierzu sollen in den Verbrauchsspitzenzeiten, z.B. am frühen Abend, gezielt ganze Stadtviertel und Straßenzüge mehrere Stunden lang abgeschaltet werden. Der Plan hierfür ist im Sommer nicht ohne die üblichen Reibereien zwischen Flamen und Wallonen ausgearbeitet worden, nachdem die erste Fassung ziemlich zu Ungunsten der Wallonen ausgefallen war.
Nun wird in den Nachrichten beim Wetterbericht als neuste Errungenschaft der Elektrizitätsindex angesagt. Auch auf der Website von Meteobelgique ist er zu sehen. Zurzeit steht er auf grün - es sind aktuell keine Abschaltungen zu befürchten.
Weitere Informationen zu diesen Abschaltungen und Tipps zum Stromsparen gibt es auf der Website offon.be.
Das Foto zeigt das belgische AKW Doel, an der Schelde bei Antwerpen.
Dienstag, 25. Februar 2014
Neue Bahnen für De Lijn
Die BN-Triebwagen an der Küste sollen komplett ersetzt werden. Das ist auch bitter nötig, denn die Fahrzeuge sind fast 35 Jahre alt und völlig verschlissen. Daran ändert auch die pseudomoderne Papp... pardon... Kunststoffnase nichts, die sie ihnen vor ein paar Jahren verpasst haben. Bei Regen kommt es immer wieder zu Ausfällen, denn das Wasser sickert durch die verrosteten Dächer und verursacht Kurzschlüsse in der Elektrik.
Zur Ehrenrettung dieser Fahrzeugserie muss aber auch gesagt werden, dass sie in den 35 Jahren auf der längsten Straßenbahnlinie der Welt ohne Ende gelaufen sind, und das in einer Umgebung, in der Sand und Salz dem Material in einer Weise zusetzen, wie nirgendwo sonst.
Beschafft werden moderne Niederflurzüge. Davon kommen 48 Stück für den Ersatz der vorhandenen Wagen, 9 weitere für eine Verkürzung der Taktzeiten, und es werden noch 5 Wagen für eine eventuelle Verlängerung nach Veurne (frz. Furnes) vorgesehen, von der noch nie die Rede war. Das allein ist ja schon eine interessante Neuigkeit.
Antwerpen erhält 66 Wagen des gleichen Typs, die die 155 noch vorhandenen PCC-Vierachser ersetzen sollen und im Rahmen eines Masterplans für die weitere "vertramming" (nettes Wort) des Nahverkehrs bestimmt sind.
Gent bekommt 18 neue Wagen, um das Netz zu erweitern und einen Teil der 40 noch vorhandenen PCCs zu ersetzen.
Ab November 2014 kommen bereits früher bestellte Neufahrzeuge in Gent (10 Wagen) und Antwerpen (38 Wagen) zum Einsatz.
Also, liebe Bahnfotografen, Ihr seid vorgewarnt und habt jetzt noch mindestens ein Jahr Zeit, um in Ruhe Bilder der guten alten BNs und der PCCs machen. Bei dem allgemeinen Gedrängel an den Gleisen in den letzten paar Wochen vor der Ausmusterung muss man ja nicht unbedingt dabei sein.
Quelle: Het Nieuwsblad
Das Foto zeigt Triebwagen 6039 im September 2012 in Ostende auf der Brücke des Graaf de Smet de Naeyerlaan.
Mittwoch, 1. Mai 2013
Eurovoyager
Gebaut wurde sie 1978 von Cockerill in Hoboken für die staatliche Fährlinie Regie voor Maritiem Transport als Prins Albert.
Besonders elegant war sie nicht, was aber daran lag, dass man ihr irgendwann ein weiteres Fahrzeugdeck verpasst und, um mehr Auftrieb für die Ausgleich des höheren Gewichts zu schaffen, an den Seiten diese unförmigen Zusatztanks angebracht hatte. Letztes Jahr ist sie verschrottet worden.
Foto: Ostende, 2. 4. 2010, Pentax K-7, SMC-M 2/35 mm
Dienstag, 30. April 2013
Kopfrechnen mangelhaft
Am Sonntag hat es nach dem Fußballspiel zwischen Anderlecht und Brügge die üblichen Handgreiflichkeiten zwischen den Fans gegeben. La Meuse meldet, die Fans aus Anderlecht hätten einen Bus voll Fans aus Brügge angegriffen, und das mit Eisenstangen von 20 cm Durchmesser.
Nun zeichnen sich Stangen nach allgemeinem Sprachverständnis dadurch aus, dass ihre Länge deutlich größer als ihr Durchmesser ist, sonst sind es Scheiben oder Trommeln. Nehmen wir einmal an, sie wären einen Meter lang gewesen. Das ist immer noch nicht besonders stangenförmig, reicht aber, wie wir nach überschlägigem Nachrechnen schnell feststellen werden, um den Unsinn dieser Meldung zu entlarven. Denn ein Stück Eisen - oder eher Stahl - von einem Meter Länge und 20 cm Durchmesser wiegt die Lappalie von knapp 250 kg. Eine Vierteltonne. Zum Vergleich: der Weltrekord im Gewichtheben liegt bei 260 kg. Und da geht es auch nur darum, das Gewicht hochzustemmen und einige Sekunden lang zu halten.
Ich weiß, ich weiß... Omnium Gallorum fortissimi sunt Belgae. Trotzdem möchte ich sehen, wie besoffene Halbstarke mit 250 kg schweren Eisenstangen um sich schlagen. Es werden wohl eher ein paar Stücke Moniereisen gewesen sein. Das ist gerade heftig genug.
Das Foto oben zeigt ein paar "Eisenstangen" im Hafen von Antwerpen. Na gut, die sind noch etwas dicker, aber das Konzept dürfte klar werden.
Samstag, 5. Januar 2013
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Ostend Spirit
Schlagartig waren vier Stunden Anfahrt in exemplarischem Mistwetter völlig vergessen. Die gute alte Calais ist, wie man bei Wikipedia nachlesen kann, von Transeuropa Ferries für drei Jahre gechartert worden. Sie heißt jetzt Ostend Spirit und ist in Ramsgate registriert. Auch das überrascht, denn die Larkspur und die Gardenia laufen beide unter zypriotischer Flagge.
Als nächstes soll sie zum Umlackieren nach Antwerpen, bevor sie im Januar den Betrieb aufnimmt.
In den nächsten Tagen gibt es noch ein ordentliches Foto. Das hier ist aus der Hand geschossen. Das Auto war voll beladen und ich kam nicht ans Stativ.
Foto: Ostende, 20.12.2012 - Pentax K-5, SMC 3,5/135 mm, ISO 1600
Donnerstag, 29. November 2012
Schöne neue Eisenbahnwelt
Am 9. Dezember passiert das, womit schon niemand mehr gerechnet hatte. Über fünf Jahre später als vorgesehen fährt der erste Fyra-Hochgeschwindigkeitszug eines Konsortiums von NS, KLM und SNCB planmäßig von Brüssel über Antwerpen und Rotterdam nach Amsterdam. Das ist gleichzeitig das Ende der herkömmlichen Benelux-Züge.
Die Geschichte dahinter hat längst epische Ausmaße angenommen. Eigentlich hätte das alles schon 2007 fahren sollen. Doch beim italienischen Hersteller AnsaldoBreda gab es Probleme mit dem Triebwagen des Typs V250, vor allem mit der Software für das neue Zugsicherungssystem ETCS und der Geräuschentwicklung. Auch ein weiterer Termin 2009 konnte nicht gehalten werden.
Unterdessen stand das Konsortium vor einem Dilemma. Am liebsten hätten sie AnsaldoBreda ihren Murks im Pininfarina-Design komplett zurückgegeben. Dann wäre der Hersteller aber sofort in die Pleite gerasselt und sie hätten mit völlig leeren Händen da gestanden. Ein ähnliches Drama hatte es schon viel früher bei der in den 80er-Jahren neu gebauten Stadtbahn in Manchester gegeben. Da war der gesamte Fuhrpark zur Nachbesserung nach Italien zurück gegangen.
So hatten sie erst einmal herkömmliche E-Loks angemietet und Reisezugwagen der NS im Fyra-Design umlackiert, um überhaupt den Betrieb in Eigenregie aufnehmen zu können. Nach wie vor natürlich nicht mit Hochgeschwindigkeit.
Reisende nach Den Haag (immerhin Regierungssitz), Dordrecht und Roosendaal werden künftig länger unterwegs sein. Denn dort hält der Fyra nicht mehr. Wer dahin will, muss sich mit Bummelzügen begnügen und mehrmals unsteigen.
Schöne neue Eisenbahnwelt. Aber Hauptsache, das ist jetzt endlich alles liberalisiert.
Foto: Wiki05, public domain, Wikimedia
Donnerstag, 24. November 2011
Antwerpen baut größte Schleuse der Welt

Am Montag haben die Bauarbeiten zu dem begonnen, was 2016 die größte Schleuse der Welt werden soll: 500 m lang, 68 m breit und 18 m tief. Doch bevor es soweit ist, muss gerade noch die Kleinigkeit von 9 Millionen Kubikmetern Erdreich bewegt und 20.000 t Baustahl sowie 800.000 t Stahlbeton verbaut werden.
Die neue Schleuse auf dem linken Scheldeufer soll den Zugang zum Deurgangdok verbessern und Antwerpens Position als zweitgrößten Hafen in Europa weiterhin sichern.












