Donnerstag, 16. August 2012

Summer in the City

Hot town, summer in the city
Back of my neck getting dirty and gritty
Been down, isn't it a pity
Doesn't seem to be a shadow in the city

All around, people looking half dead
Walking on the sidewalk, hotter than a match head

Da ist man froh, wenn es nachts etwas abkühlt, damit man wenigstens schlafen kann. Dazu lässt man natürlich das Fenster offen. Und dann, in aller Herrgottsfrühe...


RrrrrrPENG! Das klassische Geräusch, wenn ein Handwerker unter dem Schlafzimmerfenster die Schiebetür seines Transit zudonnert.

Transit??? Handwerker??? Alarmstart! Nix wie raus aus dem Bett, bevor sie wieder alles abgesperrt haben, es kein Wasser zum Rasieren und zum Frühstück nur Selters gibt...!

War zwar zum Glück einmal nicht der Fall, dafür haben wir uns am Frühstückstisch nur noch per Handzeichen unterhalten können. Sie haben bei den Gastronomen unten im Hof, gleich unter unserem Balkon, eine Art gläserne Räucherkammer für die Suchtkranken aufgebaut.

Ich habe eine Weile das Zoom H2 mitlaufen lassen. Herausgekommen ist diese furiose Jam Session für Schlagbohrer, Winkelschleifer und Perkussion  - Finale courtesy of LvB.


It don't mean a thing, if it ain't got that swing! Das hier hat ihn, ohne Frage. Es ist natürlich nur eine gekürzte Fassung. Die Aufführung des Gesamtwerks hat rund acht Stunden gedauert. Pointiert mit gefühlten tausend RrrrrPENG! wenn sie wieder an ihren Transit mussten. Was wäre es hier doch langweilig ohne die Handwerker.

And babe, don't you know it's a pity
That the days can't be like the nights
In the summer, in the city
In the summer, in the city...

(Lyrics: Loving Spoonful)

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