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Mist! Unser für Ostern vorgesehenes Hotel in Dunkerque ist ausgebucht.Da sucht man halt mal mit Google nach weiteren Hotels in Dunkerque. Und schon erscheint ein großer Stadtplan mit der Lage der ganzen Hotels, darunter solche renommierten Häuser wie das Hôtel des Ventes und das Hôtel des Impôts. Das Gesicht der Ahnungslosen aus Deutschland oder England möchte ich sehen, wenn der Taxifahrer sie mit ihren Koffern grinsend vor der Auktionshalle oder dem Finanzamt absetzt.
Im Bahnhof von Mons ist heute morgen ein Zug entgleist. Zum Glück war es nur eine Leerfahrt ohne Fahrgäste und es ist niemand zu Schaden gekommen.La Meuse berichtet darüber in der Online-Ausgabe mit der Überschrift: Deraillement à Mons: Seul le dernier Wallon est sorti des rails. - Wörtlich: Entgleisung in Mons: nur der letzte Wallone ist aus den Schienen gesprungen.Gemeint war wohl eher le dernier wagon, also der letzte Wagen. Daß ein Reisezugwagen une voiture ist und kein wagon, weil es letzteren nur in Güterzügen gibt, lernen diese Zeitungsfritzen sowieso nicht mehr. Wenn man dann noch so blöd ist, wagon mit zwei 'g' zu schreiben, dann schlägt die Autokorrektur zu und schon springt der Wallone aus den Schienen. Setzen, mangelhaft!
Photoscala meldet, daß die JOBO AG und die JOBO Labortechnik GmbH & Co KG heute beim Amtsgericht Köln das Insolvenzeröffnungsverfahren beantragt haben.Als ich das gerade gelesen habe, ist es mir doch kalt den Rücken heruntergelaufen - fast so, als wäre einem alten Freund etwas zugestoßen.
In den 30 Jahren in denen ich meine Filme selbst entwickelt und lange auch vergrößert habe, sind mir die Produkte von JOBO immer zuverlässige und praktische Helfer gewesen. Mehrfach habe ich in Gummersbach direkt mit den kompetenten und immer freundlichen Mitarbeitern zu tun gehabt. Meine ersten eigenen Farbfilme habe ich mit einem Duolab entwickelt, einem pfiffigen kompakten Gerät, aus dem kurz darauf auch meine ersten Colorabzüge kamen. Später kam eine CPE 2 mit dem genialen JOBO-Lift, die ich heute noch habe. Erst kürzlich habe ich meine ATL 2plus, einen der professionellen Entwicklungsautomaten aus Gummersbach, in gute Hände abgegeben.Auch jetzt stehen in meinem Labor noch reichlich Entwicklungsdosen, JOBO-Timer und jede Menge JOBO-Zubehör, die es so bei anderen Herstellern nicht gegeben hat.Jetzt können wir nur hoffen, daß die Mitarbeiter möglichst bald eine neue Beschäftigung finden und der von Herrn Seynsche im Outsourcing betriebene Service noch lange aufrecht erhalten werden kann.

Wo wir gerade in Calais sind - on a more pleasant note, wie die Briten sagen würden - die Friterie des Nations. Wer schon einmal in Calais unten am Strand auf der Seite der Jetée war, hat sie bestimmt gesehen.Ich gebe zu, ich war noch nie drin. Die Ecke ist mir etwas zu touristisch.
Die Aufnahme ist vom Dezember 2007

Nicht nur in der Industrie hat es im 19. Jahrhundert überall Kinderarbeit gegeben, auch bei den Fischern am Kanal war sie weit verbreitet.
Als am 30. November 1858 die St. Charles aus Calais unterging, ertranken Charles Agneray, 48 Jahre, und seine beiden Söhne Charles und Edouard, 9 und 14 Jahre.
Bereits 1852 finden wir beim Untergang eines früheren Schiffs mit dem gleichen Namen einen weiteren Agneray, nämlich Jean-Louis, damals gerade 10 Jahre alt.
Dies ist nur eine der Tafeln am Denkmal für die auf See gebliebenen Fischer im Hafen von Calais. Auf den übrigen Seiten sind noch mehr. Erschreckend vor allem, wie jung viele damals waren, und das noch bis ins frühe 20. Jahrhundert.
Wer sich für seine DSLR z.B. eine Schnittbildscheibe aus dem Nicht-EU-Ausland bestellt, sollte unbedingt darauf achten, daß sie per UPS und keinesfalls per Luftpost geliefert wird. UPS nimmt die Verzollung in Deutschland nämlich in eigener Regie vor, während man beim Luftpostversand persönlich dafür sorgen muß.Ich habe gerade eine ebenso unerfreuliche wie unnnütze Reise von zwei Stunden zum Zollamt am Ende der Welt hinter mir. Leider war eine Verzollung dort nicht möglich, da ich beim besten Willen keine Rechnung vorzeigen kann, die ich nicht habe. Zwei Stunden für nix und wieder nix verplempert und um eine eindrucksvolle Vorführung der Flexibilität deutscher Behörden reicher. Die Scheibe liegt immer noch beim Zoll, die 70 Euro habe ich als Lehrgeld abgeschrieben.Netterweise legen die Taiwanesen bei den Sucherscheiben immer diese hübschen roten Fingerkondome bei. Damit sollte die weitere zollamtliche Behandlung doch flott und hygienisch von der Hand gehen.
P.S.: Irgendwann am späteren Nachmittag muß jemand von denen hier angerufen haben. Jedenfalls stand ihre Telefonnummer bei mir in der Liste der entgangenen Anrufe.
Darauf angesprochen, wußten sie zwar auch nicht mehr, warum sie angerufen hatten, aber am anderen Ende der Leitung war jemand, der sich der Sache noch einmal annehmen wollte. Plötzlich ging es, ihnen die Rechnung zuzufaxen und jetzt dauert es auch nur noch 10 bis 14 Tage, bis sie mir die Sendung zustellen lassen. Dazu muß sie nämlich erst einmal von Köln nach Speyer zur Prüfung, denn der Wert liegt über 22 Euro. Ist doch logisch, oder?
Taipei - Frankfurt: 36 Stunden
Frankfurt - Köln: zwei Wochen
Aber immerhin...
Ab dem 18. März kommt als Ersatz für die Norman Spirit, die künftig als Ostend Spirit für Transeuropa Ferries zwischen Ostende und Ramsgate fahren wird, die Norman Bridge nach Boulogne.Dabei handelt es sich, wie letztens schon berichtet, um die ehemalige Brave Merchant, eine LKW-Fähre, die technisch gesehen ein Schwesterschiff der P&O European Endeavour ist.

Am 12. April soll es soweit sein. Dann wird der Hochofen B in Ougrée wieder angeblasen. Schon zwei Tage später soll das Stahlwerk in Chertal Roheisen in Produktionsqualität erhalten. Die Sinteranlage geht bereits zum 29. März wieder in Betrieb.Quelle: La Meuse
Eben habe ich versucht, bei der K-7 das Firmware-Update nach 1.03 durchzuführen, weil selbst mit einer Class-6 SD-Karte von Hama bei Video regelmäßig nach rund 10 Sekunden Schluß war.Alles gemacht wie beschrieben, frisch geladener Akku usw. - beim Einschalten mit gedrückter Menü-Taste rührte sich nichts. Beide Displays blieben dunkel. Bei der Pentax-Support-Hotline (die 0180 5er-Nummer) hieß es, das sei ein Fall für den Service, ich solle die Kamera zur Reparatur einschicken. Wer mit dem tollen neuen Pentax-Service bereits das höchst zweifelhafte Vergnügen gehabt hat, der meidet ihn natürlich und stöbert erst einmal in den einschlägigen Foren. Und siehe da: irgendwer stellt fest, daß sich auf der Karte neben dem Update-Binary keine Bilder befinden dürfen.Also löscht man kurzerhand das DCIM-Verzeichnis, auch wenn auf der Karte noch gute 7 GB frei waren. Wenns denn der Update-Findung dient...Erneuter Versuch, wieder Fehlanzeige. DCIM-Verzeichnis auf Verdacht wieder angelegt, diesmal halt nur ohne weitere Unterverzeichnisse oder Bilder - dann gehts.Wir lernen: - Auf der Karte dürfen nur das Update-Binary und das leere DCIM-Verzeichnis sein.
- Eventuell hilft es auch, vor dem Kopieren der .BIN-Datei die Karte in der Kamera zu formatieren. Dabei wird das Verzeichnis DCIM automatisch wieder angelegt.
- Die Pentax-Support-Hotline ist so nützlich wie die Tauben vorm Fenster.
Wenn ich denen geglaubt hätte, dann wäre die K-7 jetzt wieder für Wochen oder Monate beim Service.
P.S.: Immerhin nimmt sie jetzt bei Video auf einer Hama Highspeed Pro Class6 statt knapp 15 Sekunden schon eine ganze Minute am Stück auf. Dann sind zwar immer noch über 8 Minuten auf der Karte frei, aber bei der K-7 lernt man es, sich auch über Verbesserungen in kleinen Schritten zu freuen.