Sonntag, 23. Mai 2010

Zoom H2: Wie man sich selbst hereinlegt



Letztens habe ich abends an der Schleuse in Lanaye in der fortgeschrittenen Dämmerung Panoramaaufnahmen gemacht. Es war sehr schön ruhig, fast völlig windstill, nur die Vögel zwitscherten und es fuhren in der ganzen Zeit nur ganz wenige Auto vorbei.

Währenddessen stand das H2 abseits auf dem Stativ, um die schöne ruhige Abendatmo mit dem Gesang der Vögel aufzunehmen.

Als ich vorgestern endlich dazu gekommen bin, die Speicherkarte des H2 auszulesen, habe ich mich schon über die vielen kurzen Dateien gewundert. Eigentlich hätte da eine einzige Datei mit rund 1 GB sein müssen. Stattdessen neun Takes mit jeweils nur 4 MB.

Ich habe sie eben alle durchgehört. Der Fall ist klar und die Diagnose niederschmetternd - ein klarer Fall von eigener Dummheit: offenbar stand das H2 von einer anderen Aktion noch auf Auto-Record mit einer Nachlaufzeit von 2 Sekunden und einem eher hohen Auslösepegel. Und so hat es präzise die sechs durchgefahrenen Autos und die drei Motorräder aufgenommen. Mit jeweils 2 Sekunden Atmo hinterher.

Es gibt in der Tat keine ärgerlichere Schusseligkeit als die eigene. Zum Glück läßt sich die Aufnahme jederzeit wiederholen.

Foto: Pentax K-7, SMC-M 2/85 mm, 2 x 3 Aufnahmen, Blending mit Enfuse, Montage mit Hugin

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