vor 2 Wochen
Mittwoch, 24. Juli 2019
Code Rouge
Das Königliche Meteorologische Institut hat für heute und morgen erstmals in der Geschichte des Landes die Warnstufe Rot wegen hoher Temperaturen ausgegeben. Sie gilt für ganz Belgien mit Ausnahme eines schmalen Streifens an der Küste. Im flämischen Kempen werden bis zu 40 °C erwartet.
Sonntag, 21. Juli 2019
Den König dürfen nur Belgier sehen
Wie an jedem Nationalfeiertag gibt es auch dieses Jahr eine Ansprache des Königs. Die Presse berichtet, dass auch Kronprinzessin Elisabeth dabei gewesen sein soll.
Bisher gab es die Ansprache immer auf der Website der RTBF zum Abruf. Das ist nun auch vorbei. Stattdessen erscheint der Hinweis, der Beitrag sei nur von Belgien aus zugänglich. Hat der König jetzt einen Vertrag mit Hollywood?
Bisher gab es die Ansprache immer auf der Website der RTBF zum Abruf. Das ist nun auch vorbei. Stattdessen erscheint der Hinweis, der Beitrag sei nur von Belgien aus zugänglich. Hat der König jetzt einen Vertrag mit Hollywood?
Labels:
Belgien,
Brüssel,
Die spinnen...,
Grrrrr...,
Land und Leute,
Schade
Samstag, 20. Juli 2019
Rue Spintay
Die Idylle trügt. Auch damals, im Jahr 2000, stand der größte Teil der Gebäude in der Rue Spintay in Verviers bereits leer, um einem riesigen Einkaufszentrum zu weichen, das quer über die Weser gebaut werden sollte. Sogar der Fluss wäre im Untergrund verschwunden.
Zum Glück, möchte man sagen, haben sich die verschiedenen Investoren und Bauträger in den letzten 20 Jahren an diesem Projekt allesamt mächtig verhoben, bevor sie überhaupt angefangen haben. Auch vom vor zwei Jahren angekündigten Bau einer wesentlich verkleinerten Version ist nach wie vor nichts zu sehen.
Der Rue Spintay hat das alles nicht geholfen. Es steht weiter alles leer. Immerhin gibt es jetzt ein Projekt zur Wiederbelebung und Urbanisierung. Aber so urban wie sie früher mit den vielen Fachgeschäften war - hier gab es alles, von Bekleidung über Heimtextilien, Elektrogeräte, Feinkost, Zauberbedarf und ein gediegenes Hifi-Studio bis zum gutsortierten Fotogeschäft - wird sie trotzdem kaum wieder werden.
Verviers (B), Sommer 2000 - analoge Panoramaaufnahme mit Horizon 202
Zum Glück, möchte man sagen, haben sich die verschiedenen Investoren und Bauträger in den letzten 20 Jahren an diesem Projekt allesamt mächtig verhoben, bevor sie überhaupt angefangen haben. Auch vom vor zwei Jahren angekündigten Bau einer wesentlich verkleinerten Version ist nach wie vor nichts zu sehen.
Der Rue Spintay hat das alles nicht geholfen. Es steht weiter alles leer. Immerhin gibt es jetzt ein Projekt zur Wiederbelebung und Urbanisierung. Aber so urban wie sie früher mit den vielen Fachgeschäften war - hier gab es alles, von Bekleidung über Heimtextilien, Elektrogeräte, Feinkost, Zauberbedarf und ein gediegenes Hifi-Studio bis zum gutsortierten Fotogeschäft - wird sie trotzdem kaum wieder werden.
Verviers (B), Sommer 2000 - analoge Panoramaaufnahme mit Horizon 202
Labels:
Architektur,
Belgien,
Landschaften (blühende),
Schade,
wir erinnern uns
Freitag, 19. Juli 2019
Du weisst Du bist in Belgien...
Wenn sie Dich beim Couscous fragen, ob Du Fritten dazu möchtest.
Labels:
Belgien,
Kulinarisches,
Land und Leute,
wir lernen...
Montag, 8. Juli 2019
Geschichten aus dem real existierenden Kapitalismus (32)
Heute: So nicht, liebe Zeit...
Es hat offenbar Methode: auf der Website von "Zeit online" erscheint ein frei zugänglicher Artikel, der viele Hits und jede Menge Kommentare erzeugt. Und schwupps verschwindet dieser Artikel nach ein paar Stunden hinter der Bezahlschranke - mitsamt den bis dahin verfassten Kommentaren, versteht sich. Wer kein Abo hat, kann danach weder seine eigenen Kommentare noch die weiteren Antworten darauf lesen.
Und das, liebe Zeit, ist schlichtweg eine Sauerei! Schreibt Euch Eure Kommentare künftig einfach selbst.
Es hat offenbar Methode: auf der Website von "Zeit online" erscheint ein frei zugänglicher Artikel, der viele Hits und jede Menge Kommentare erzeugt. Und schwupps verschwindet dieser Artikel nach ein paar Stunden hinter der Bezahlschranke - mitsamt den bis dahin verfassten Kommentaren, versteht sich. Wer kein Abo hat, kann danach weder seine eigenen Kommentare noch die weiteren Antworten darauf lesen.
Und das, liebe Zeit, ist schlichtweg eine Sauerei! Schreibt Euch Eure Kommentare künftig einfach selbst.
Sonntag, 7. Juli 2019
RIP João Gilberto
Ohne seine Interpretation wäre die Bossa Nova nie das geworden, was sie ist, und ohne seine Musik wäre die Welt sehr viel ärmer.
Tristeza não tem fim...
Tristeza não tem fim...
Samstag, 6. Juli 2019
Mittwoch, 3. Juli 2019
Liberty House
In Lüttich wird man sich an zwei neue Namen gewöhnen müssen: Liberty House und Sanjeev Gupta. Der wandelt sozusagen auf den Spuren von Lakshmi Mittal und hat in wenigen Jahren ein beachtliches Sammelsurium von Stahl- und Hüttenwerken zusammengekauft. Sein größter Coup war unlängst die Übernahme von British Steel.
Arcelor-Mittal hat wiederum das integrierte Hüttenwerk Ilva in Italien übernommen und ist von der EU dazu verpflichtet worden, andere Werke zu veräußern, um eine Monopolstellung in Europa zu verhindern.
In diesem Zusammenhang hat Arcelor an Liberty House mehrere Werke in Rumänien, Mazedonien, Italien, Luxemburg und Belgien abgegeben. In Luxemburg ist das ein Walzwerk in Dudelange und in Lüttich geht es um mehrere Kaltwalzwerke und Verzinkungs- und Beschichtungsanlagen, darunter die altbekannte Weißblechfabrik Ferblatil in Tilleur.
Das obere Foto zeigt die Ferblatil im Jahr 2002, noch vor der dem Zusammenschluss von Arcelor. Danach gab es das gleiche Schild mit dem Zusatz "Groupe Arcelor" und schließlich, wie in dem Bild unten aus 2007, nur noch "Arcelor". Jetzt ist wieder ein neues Schild fällig. Die örtlichen Schildermaler wird es freuen.
Arcelor-Mittal hat wiederum das integrierte Hüttenwerk Ilva in Italien übernommen und ist von der EU dazu verpflichtet worden, andere Werke zu veräußern, um eine Monopolstellung in Europa zu verhindern.
In diesem Zusammenhang hat Arcelor an Liberty House mehrere Werke in Rumänien, Mazedonien, Italien, Luxemburg und Belgien abgegeben. In Luxemburg ist das ein Walzwerk in Dudelange und in Lüttich geht es um mehrere Kaltwalzwerke und Verzinkungs- und Beschichtungsanlagen, darunter die altbekannte Weißblechfabrik Ferblatil in Tilleur.
Das obere Foto zeigt die Ferblatil im Jahr 2002, noch vor der dem Zusammenschluss von Arcelor. Danach gab es das gleiche Schild mit dem Zusatz "Groupe Arcelor" und schließlich, wie in dem Bild unten aus 2007, nur noch "Arcelor". Jetzt ist wieder ein neues Schild fällig. Die örtlichen Schildermaler wird es freuen.
Labels:
Arcelor,
Belgien,
Großbritannien,
Industrie,
Industriefoto,
Lüttich,
Luxemburg,
News,
Stahlindustrie
Montag, 1. Juli 2019
RTBF: Nachrichten nachts nur noch "vom Band"
Ab heute gibt es bei den Hörfunkprogrammen der RTBF zwischen 0 Uhr und 5 Uhr morgens keine aktuellen Nachrichten mehr. Stattdessen wird die letzte Ausgabe von 23 Uhr als Konserve wiederholt. Auch auf der Website gibt es in dieser Zeit keine Updates.
Für ganz besondere Fälle gibt es einen Bereitschaftsdienst, der von der Presseagentur Belga alarmiert werden kann.
Das übrige Nachtprogramm besteht schon länger nur noch aus Wiederholungen vom Tag.
Für ganz besondere Fälle gibt es einen Bereitschaftsdienst, der von der Presseagentur Belga alarmiert werden kann.
Das übrige Nachtprogramm besteht schon länger nur noch aus Wiederholungen vom Tag.
Abonnieren
Posts (Atom)




