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Das Arcelor Hüttenwerk, Dünkirchen, am Abend des 24. Dezember 2010. Frohe Feiertage allerseits.
Weiter geht es in der Artikelserie der Voix du Nord mit den vielen verschiedenen Nationalitäten, die im Bergbau des Nord-Pas-de-Calais tätig waren.
Windstärke 8, Böen 10, hier in Dünkirchen. Draußen pfeift und rappelt es. Vom Schnee der letzten Tage keine Spur mehr.
Heute geht es in der Geschichte des Bergbaus im Nord-Pas-de-Calais um den sozialen Fortschritt.
Heute geht es in der Serie um Bergarbeitersiedlungen und Halden.
So, wie sie nicht jeder kennt. Heute mittag, bei Schnee, Nebel und Null Grad. Einmal am Ortsausgang von Nieuwpoort mit einem freundlich grüßenden Fahrer...
...und an der Haltestelle Domain Raversijde, kurz vor Ostende, im Hintergrund die Nordsee. Der hat übrigens auch gegrüßt, aber erst nach der Aufnahme.
Überhaupt alles nette Leute, hier in Nordfrankreich wie drüben in Belgien. Heute mittag haben sie mir beim freundlichen Opelhändler in Dünkirchen ohne Termin und auf der Stelle einen defekten Schlauch am Rußfilter ausgetauscht. Sowas sollte man mal in Köln versuchen. Das hätte vor Weihnachten mit Sicherheit nix mehr gegeben.
Leider hat seither kräftiges Tauwetter eingesetzt und es ist schon nicht mehr viel übrig von dem schönen Schnee. Bei uns in Dünkirchen wird es, ebenso wie nebenan an der belgischen Küste, mit großer Wahrscheinlichkeit grüne Weihnachten geben. Trotzdem, die Atmosphäre hat was.Fotos: Pentax K-5, SMC-M 1.4/50 mm und SMC-M 3.5/28 mm
Auch heute in der Voix du Nord wieder der Rückblick auf das Ende des Bergbaus im Nord-Pas-de-Calais vor 20 Jahren. Diesmal geht es um die Sprache der Bergleute.
Unerfreuliche Überraschung bei der Ankunft: Orange, die Mobilfunktochter der France Télécom, hat das günstige Prepaid-Angebot für mobiles Internet - bisher 7 Euro pro Woche - für alles außer Smartphones dichtgemacht. Bei dem Versuch, mit Laptop und 3G-Modem darauf zuzugreifen, geht nichts mehr. Na gut - offiziell hat das eigentlich nie funktionieren dürfen. Trotzdem schade.
Die Ersatzlösung kostet jetzt 18 Euro pro Woche und hat sich bei der Online-Anmeldung als extrem widerspenstig erwiesen. Zur Aktivierung erhält man das Paßwort per SMS, die auf dem Rechner partout nicht ankommen wollte. Erst der Umweg über ein internetfähiges Mobiltelefon hat geholfen.
Gestern abend sind wir in heftigem Schneetreiben angekommen. Die Idee, über Antwerpen und dann entlang der belgischen Küste zu fahren, statt wie gewöhnlich über Lüttich und Charleroi, hat uns einigen Ärger erspart. Wenn man den belgischen Zeitungen von heute glauben will, muß dort gestern der Teufel los gewesen sein.
Heute mittag erste Kontrollrunde im Hafen. Im Schwimmdock legt die Seafrance Nord-pas-de-Calais mit einem Maschinenschaden, der wohl den Anlaß für ein paar weitere Arbeiten gliefert hat. Im Trockendock erhält die mir bisher unbekannte P&O European Trader, eine kleinere LKW-Fähre, einen neuen Anstrich.

Nach einem sehr schönen, sonnigen Tag hat es eben noch einmal kräftig geschneit. Leider soll es in den nächsten Tagen wärmer werden. Fotografisch wirklich ein Jammer.
Fotos: Seafrance Nord-Pas-de-Calais im Schwimmdock (K-5, SMC-M 4.5/80 -200 mm) und die winterliche Innenstadt von Dünkirchen (K-5, SMC-M 3.5/28 mm)