Mittwoch, 24. Januar 2024

Y'a plus de saisons

... sagt der Frankophone - es gibt keine Jahreszeiten mehr. Sonntag lag selbst hier in der Innenstadt noch Schnee, am Montagmorgen war er spurlos verschwunden, und irgendwann heute Nacht hatten wir 14 Grad. Plus, wohlgemerkt. Als es hell wurde, wieder nur noch 12. Völlig verrückt.

Montag, 22. Januar 2024

Jocelyn heißt hier Jitka

Der Sturm, der gestern in GB große Schäden angerichtet hat, hieß bei allen unseren westlichen Nachbarn Isha, hier hieß er Iris. Der nächste ist schon im Anmarsch. Der heißt überall Jocelyn. Nur hier heißt er Jitka. Was soll der Unsinn?

Samstag, 20. Januar 2024

De Nieuwe Visie

Eine Flotte von vier Fährbooten befördert in Ostende und Nieuwpoort Fußgänger und Radfahrer zwischen der Stadtseite und dem gegenüberliegenden Ufer quer über den Hafen bzw. die Ijzer.

Hier sehen wir De Nieuwe Visie in Ostende auf der Fahrt zur Stadtseite.

In der Vismijn im Hintergrund wird der im Hafen angelandete Fisch sortiert, verarbeitet und verteilt. Außerdem beherbergt sie das VLIZ, das Vlaams Instituut voor de Zee.

Die Überfahrt mit den Fähren ist kostenlos aber man muss auf der anderen Seite aussteigen, damit niemand zum Vergnügen ständig hin und her fährt.

Ostende (B), 20.9.2012 - Pentax K-5, DA 50-200 mm

Freitag, 19. Januar 2024

Man sieht sich immer zweimal

Man sieht sich im Leben bekanntlich immer zweimal. 

Mit diesem Plakat hat unser kleiner Apostrophendepp 2009 in Köln Wahlkampf als Verlegenheitskandidat der CDU für den Posten des Oberbürgermeisters gemacht und ist gleich nach dem Wahlsieg von Jürgen Rothers (SPD) wieder nach Berlin zu seinen Mülltonnen zurückgekehrt.

Dort hat er sich unterdessen - wie man in den letzten Tagen überall liest - eine neue Familie aufgebaut. Jetzt muss er es nur noch schaffen, die wieder loszuwerden.

Donnerstag, 18. Januar 2024

Wasserturm zu verkaufen

Dieser olle Wasserturm in Marchin bei Huy dürfte allen, die in der Gegend irgendwann Industriekultur fotografiert haben, wohlbekannt sein.

Unterdessen haben sie ihn mächtig auf schick saniert, mit Aufzug, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Designermobiliar. Die Ruinen im Vordergrund haben sie wohl abgerissen. 

Nun steht er auf den üblichen Immobilien-Websites in Belgien zum Verkauf - für schlappe 800 Mille. 

Marchin (B), 27.10.2007 - Pentax K10D, SMC-M 2/85 mm

Mittwoch, 17. Januar 2024

30.000

Da kann man ja glatt einmal stolz auf Köln sein.

Dienstag, 16. Januar 2024

Pride of Canterbury - das war's

Heute Morgen haben sie sie in Aliaga auf den Strand gesetzt.

Ihre gesamte Laufbahn kann man -> hier nachlesen.

Jetzt ist von den Darwins nur die vormalige European Seaway übrig. Die ist nach ihrem kurzen Gastspiel an der mittelamerikanischen Pazifikküste gerade im Atlantik unterwegs. Ziel laut AIS ist Gibraltar. Es werden noch Wetten angenommen, ob es von dort nach Aliaga oder nach Alang geht.

Die neue P&O Liberté hat die Werft in China verlassen und ist auf dem Weg in ihre künftige Heimat. Wie man hört, fährt sie um das Kap der Guten Hoffnung. Wäre auch zu schade, wenn das nagelneue Schiff im Roten Meer irgendwelche Schrammen oder Löcher kriegt.

Calais (F-62), 22.4.2017 - Pentax K-3, DA 18-135 mm

Mittwoch, 10. Januar 2024

UKW im Kabel - letzter Akt


Nun hat es auch die ehemaligen Kunden von Unitymedia erwischt, die vor einigen Jahren ungefragt an Vodafone verschachert worden waren.

Seit heute gibt es hier im UKW-Tuner per Kabel auf allen Kanälen nur noch diese Ansage:



*Nummer 1* DVB-C-Empfänger, *Nummer 2* Radio per Fernseher, soso...

Natürlich weist bei Vodafone niemand darauf hin, dass man *Nummer 3* UKW nach wie vor terrestrisch empfangen kann. Schließlich wollen sie auch nach dem 1. Juli, wenn die Zwangsverkabelung per Mietvertrag endet, weiter Geld an uns verdienen. Dabei reicht für die örtlichen Programme meist eine einfache Wurfantenne - 3,95 € bei ebay - zum terrestrischen Empfang.

Wer unbedingt digital empfangen will, ist *Nummer 4* mit einem Internet-Tuner allemal besser beraten als mit den von Vodafone vorgeschlagenen Empfängern für DVB-C. Im Internet ist das Senderangebot um ein Tausendfaches höher - über den ohnehin vorhandenen Internetzugang und ganz ohne Kabelgebühren. Wer es ganz günstig haben will, nimmt statt des Internet-Tuners sein ausgemustertes Smartphone und eine passende App.

Auch *Nummer 5* DAB+ per Antenne und *Nummer 6* Satellitenempfang unterschlägt der Möchtegern-Nachwuchssprecher von Vodafone, denn daran verdienen sie ja nichts. Wer hat diesem Flegel eigentlich erlaubt, mich zu duzen?

Ganz nebenher ist die von den Kabelnetzbetreibern gepriesene digitale Qualität oft nur das halbe Vergnügen, denn gar zu gern wird das von den Hörfunkanstalten mit 320 kbps übergebene Signal auf jämmerliche 128 kbps kleingerechnet, um im Kabel noch mehr Bandbreite zu sparen.

Jetzt dürfen wir noch zähneknirschend die nächsten fünf Monate für Vodafone zahlen, bis der Pflichtempfang per Nebenkosten ein Ende hat. Danach dürfen die sich ihr Kabel mit Verlaub wohin stecken.

Dienstag, 9. Januar 2024

Von rechts kommt nix!

...waren laut einem alten Witz die letzten Worte des Beifahrers.

VW baut jetzt auch ChatGPT in seine Autos ein.