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Heute morgen hat die Calais Seaways, die von DFDS normalerweise zwischen Dover und Calais eingesetzt wird, einen Abstecher zum Westhafen in Dünkirchen gemacht. Das könnte mit den Streiks und Demos in ganz Frankreich wegen Hollandes Reformprojekt zum Arbeitsrecht zu tun gehabt haben. In Calais war in diesem Zusammenhang einiges los. Am Nachmittag haben dazu noch rund 300 Migranten den Autobahnzubringer gestürmt.
Dunkerque (59), 31.3.2016 - Pentax K-3, 55 - 300 mm
Nicht jeder hat Freude an den niedrigen Ölpreisen. Für die Unternehmen, die im Auftrag der Ölgesellschaften nach neuen Ölvorkommen suchen, ist die aktuelle Situation eine Katastrophe, denn angesichts des Preisverfalls und der Überkapazitäten lohnt die Suche nach neuen Ölfeldern nicht mehr.
In Dünkirchen sind aktuell acht Explorationsschiffe aufgelegt. Der größte Teil davon ist außer Denst gestellt und ihr Eigner sucht vergebens nach Käufern; die Besatzungen sind entlassen. Auf den üblichen Sites zur Verfolgung der Schiffspositionen werden sie nicht angezeigt, denn ihr AIS ist schon lange ausgeschaltet, damit man das Elend nicht so sieht.
Dunkerque (59), 25.3.2016 - Pentax K-3, 18-135 mm
Eines der vielen Andenken, die unsere Vorfahren an der französischen Küste hinterlassen haben.
Nach dem Krieg ist versucht worden, das hässliche Monstrum zu sprengen, leider vergebens. Seither steht es schief.
Les Huttes d'Oye (62), 28.3.2016 - Pentax K3, SMC-DA 2.4/35 mm
Wir sind seit Donnerstag wieder in Dünkirchen und in den nächsten Tagen wird es noch mehr Bilder geben.
Hier die Calais Seaways, gestern am frühen Abend, bei der Ausfahrt in Calais.
Pentax K-3, 50 - 300 mm
Wie an jedem 13. Februar ist auch heute Weltradiotag.
Dieses belgische Radio aus den frühen 50er Jahren trägt zwar noch stolz das Signet der Fabrique Nationale Radioélectrique, die war aber zu der Zeit längst von SBR übernommen worden.
Als Besonderheit hat es mehrere Skalenbirnchen in verschiedenen Farben, und die ganze Skala prangt je nach Wellenbereich in leuchtendem Gelb, Grün oder Rot.
Wer schon einmal durch Middelkerke gefahren ist, der kennt die sieben hohen Gittermasten der Sendestelle von Ostende Radio mit den dazwischen gespannten Antennen.
Der Betrieb der Küstenfunkstelle - das belgische Pendant zum früheren Norddeich Radio in Deutschland - war schon vor Jahren von der belgischen Marine übernommen worden. Im Zeitalter des Satellitenfunks besteht jedoch bei der Handelsschifffahrt kein Bedarf mehr für die Übertragung von Telefongesprächen und Telegrammen per Grenz- und Kurzwelle, und das Militär hat andernorts eigene Funkanlagen.
Nun werden schon diese Woche das architektonisch interessante Sendergebäude aus den 50er Jahren und bald darauf auch die 65 m hohen Masten abgerissen. Damit verschwindet die letzte klassische Küstenfunkstelle des Seefunkdiensts in Westeuropa. Schade.
Die Fotos zeigen die Anlage am ersten Weihnachtstag 2013.
FIP hat Anfang des Jahres seinen 45. Geburtstag gefeiert. Seither gibt es im Internet neben dem normalen Liveprogramm eine Reihe zusätzlicher Musikstreams und zwar: Rock, Jazz, Groove, Welt, Neuheiten und Vor 45 Jahren.
Diese Streams laufen netterweise mit 192 k. Ob es nun an der Bitrate liegt oder ob sie dort das in letzter Zeit immer heftigere Processing weglassen, sie klingen jedenfalls um Welten besser als das normale Programm mit 128 k und das Signal, das über Astra kommt.
URL kann ich noch keine anbieten, aber die Streams sind über die Website abrufbar und Reciva hat sie teilweise schon eingepflegt. Bei tunein bisher noch Fehlanzeige.
Das mit den 192 k sollten sie jetzt dringend auch mit dem normalen Programm machen. Vielleicht könnten sie dann auch das Processing wieder etwas zurücknehmen.
Die Stadt Seraing teilt auf ihrer Website mit, dass die Arbeiten zum Abbruch des Hochofens 6 und der zugehörigen Anlagen, mit Ausnahme des als Rotonde bekannten Gebäudes, am morgigen Montag, den 4. Januar 2016, beginnen werden. Insgesamt wird der Rückbau etwa drei Jahre dauern.
Das Foto zeigt den Ofen im März 2008, nachdem er überraschend noch einmal in Betrieb genommen worden war. Die Freude sollte jedoch nicht lange dauern. Wenige Monate später kam die Weltwirtschaftskrise und der Ofen war seither sprichwörtlich wieder aus, und diesmal endgültig.