Mittwoch, 19. November 2014

SNCB: Schwarzfahren wird billiger


Die SNCB hat heute die neue Regelung für das Nachlösen im Zug bekanntgegeben. Bisher gab es für den Fall, das jemand im Zug keinen Fahrschein hatte, drei Möglichkeiten:

Fall 1: Der Fahrgast steigt an einem Bahnhof ein, wo er keinen Fahrschein kaufen konnte, weil kein Schalter offen ist bzw. der Automat nicht funktioniert - Fahrscheinkauf im Zug ohne Zuschlag.

Fall 2: Der Fahrgast steigt an einem Bahnhof ein, wo er zwar einen Fahrschein kaufen kann, tut das aber nicht, weil er z.B. erst im letzten Moment ankommt und den Zug nicht verpassen will - 3 Euro Zuschlag. 

In beiden Fällen muss er beim Einsteigen dem Zugbegleiter Bescheid sagen.

Fall 3: Der Fahrgast kann bei der Kontrolle keinen  Fahrschein vorweisen und hat dem Zugbegleiter vorher nichts gesagt, fährt also quasi schwarz - 12,50 Euro Zuschlag.

Das alles hat in den Zügen immer wieder zu Diskussionen und Streit mit den Zugbegleitern geführt, und deshalb will die SNCB jetzt eine einheitliche Regelung. Die sieht so aus: im Fall 1 bleibt alles beim alten, in Fall 2 und 3 beträgt der Nachlösezuschlag künftig 7 Euro. Damit wird es für die Ehrlichen teurer und für die Schwarzfahrer billiger. Die neue Regelung gilt ab 1. Februar 2015.

Zum Ausgleich sollen mehr Automaten aufgestellt werden, die bekanntlich immer funktionieren. 

Foto: Sclessin (B), 2005 - Pentax *istDS, SMC-M 4,5/80-200 mm

Ets. H. Heintz

Gusseiserner Spülkasten, ca. 1960. Heute ist Welttoilettentag.

Electricité Industrielle Belge S.A., Dison (B) - 2001- Contarex, Zeiss Planar 2/50 mm

Sonntag, 16. November 2014

Die Sommerzeit ist nicht das Problem

Die Winterzeit ist es. Gerade mal 17 Uhr und schon stockfinster.

Samstag, 8. November 2014

Die K-3

Ja, ich bin doch noch schwach geworden. Ich wollte schon länger das 18 - 135 mm von Pentax haben. Meine K-5 ist mittlerweile vier Jahre alt, und das ist  das Alter, in dem meine *istDS und die K10D erste Probleme bekamen. 

K-3 und 18-135er gibt es im preisgünstigen Set, und wenn man bedenkt, dass die K-5 ja auch noch ein paar Euro bringt, wäre es dumm gewesen, nicht umzusteigen.

Wer dieses Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich mit neu angeschafften Kameras gewöhnlich eine Weile brauche, bis ich das, was die Anglophonen buyer's remorse nennen, überwunden habe. Bei der K-3, wie schon bei der K-5 - die gegenüber der K-7 eine wahre Erlösung war - keine Spur davon. Wir haben uns vom ersten Moment an gemocht. 

Nun gut, die Umstellung ist nicht allzu groß, aber die Bilder... Einfach unglaublich. Diese Auflösung. Dieser Detailreichtum. Da kommen auch meine Aufnahmen mit der 645er Mamiya nicht gegen an. 

Hier ein Ausschnitt aus dem oberen Foto mit voller Auflösung:






Man beachte den Wegweiser unten rechts. Oben an der Wellblechwand sieht man übrigens tatsächlich leichtes Moirée. Das war bei den ersten Aufnahmen aus der Hand mit dem 18-135er nicht sichtbar, aber auf dem Stativ mit dem SMC-M 2/85 mm tritt es auf. Die K-3 hat halt kein Tiefpassfilter. Dafür gibt es aber jetzt die Antialiasing-Belichtungsreihe. Das wird dann beim nächsten Ausflug nach Seraing probiert. Vielleicht hilft es ja auch, einen Hauch von einer Spur daneben zu fokussieren. Man wird sehen. 

Hüttenwerk Ougrée (B), 1. 11. 2014 - Pentax K-3, SMC-M 2/85 mm, f8

P.S.: Ich habe das zweite Bild neu als PNG hochladen müssen, weil im JPEG die Schatten total zu blau waren. Die sind auch hier noch zu blau, aber nicht so krass wie in JPEG. Das war weder in Lightroom noch in Photoshop sichtbar und entsteht erst beim Speichern mit "Für Web und Geräte speichern". Das Profil habe ich vorher noch von Adobe RGB nach sRGB gewandelt. Sowas passiert mir in letzter Zeit öfter. Was läuft hier falsch?
 

Freitag, 7. November 2014

Mit Verlaub, Herr Liedermacher...

Wer 25 Jahre später immer noch so verbittert nachtritt, der hat sich den Joschka der Woche redlich verdient.

Sonntag, 2. November 2014

Drahtlos

Der Fahrdraht ist schon weg, in der ehemaligen Gleisgruppe Richtung Belgien, im Bahnhof von Montzen. Als nächstes dürfte das Tragwerk folgen und dann auch die Gleise. 

Nur die Gruppe Richtung Deutschland, rechts im Hintergrund, bleibt erhalten. Die wird dann als Abstellgleis für beide Richtungen genutzt werden. 

Im Dezember werden die letzten beiden Stellwerke stillgelegt, der Block 15 im charakteristischen Turmbau und Block 14 an der Ausfahrt Richtung Visé. Dann wird das wenige, das noch übrig ist, von Lüttich aus gesteuert. 

In diesem Bahnhof haben einmal über 600 Leute gearbeitet, und das war alles so bedeutend, dass es bis heute einen eigenen Ortsteil Montzen-Bahnhof gibt.

Montzen-Gare (B), 31.10.2014 - Pentax K-3

Samstag, 1. November 2014

Ein letzter Gruß der Kollegen




Passend zum Feiertag: Marmortäfelchen auf den Gräbern des Friedhofs in Ougrée.